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Autor Thema: Hamburg, 13.11. Diavortrag Die Geschichte der griechischen Juden.  (Gelesen 2388 mal)

kokkinos vrachos

  • Gast

Mittwoch, 13. November 2013, 19.00 Uhr, Kritenbarg 8 (S1 Poppenbüttel), Hamburg, Eintritt frei

Diavortrag
Die Geschichte der griechischen Juden.


Seit der Antike ist die Existenz jüdischer Gemeinden in Griechenland dokumentiert. Es waren kleine Gemeinden und fast über das ganze Land verteilt.
Nach der Rückeroberung Spaniens durch die Christen wurden im Jahr 1492 die sephardischen Juden, die nicht konvertieren wollten, vertrieben. Tausende kamen in das Osmanische Reich und viele ließen sich in Saloniki nieder. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges lebten in Griechenland ca. 77 000 Juden, davon etwa 50 000 in Saloniki.
Von April 1941 bis Oktober 1944 war Griechenland von Deutschland besetzt. Während dieser Schreckensherrschaft sind dem Holocaust ca. 67 000 griechische Jüdinnen und Juden zum Opfer gefallen, das waren 86 % der Menschen jüdischen Glaubens in Griechenland, das nach Polen mit 91% die höchsten Verluste hatte. Nach dem Ende des Krieges waren viele Gemeinden völlig ausgelöscht. Von den Überlebenden kamen einige nach Griechenland zurück, andere wanderten nach Palästina oder in die USA aus. Heute leben die meisten griechischen Juden in Athen oder Saloniki.

In dem Vortrag von Herrn Loukas Lymperopoulos (Delphi/Hamburg) wird ein kurzer historischer Überblick von der Antike bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gegeben. Der thematische Schwerpunkt liegt jedoch in der Geschichte im 20. Jahrhundert.

http://www.kz-gedenkstaette-neuengam...talltungen_pi1[monat]=2013-11&tx_veranstalltungen_pi1[ort]=12&absenden=weiter

gruß, kv

kokkinos vrachos

  • Gast
jassas, war ein sehr interessanter und fundierter Vortrag von dem griechischen Historiker Loukas Lymperopoulos über die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Griechenland.

Heute Leben noch 5.000 Juden in Griechenland, durch die Krise verlassen immer mehr Juden Griechenland, und die jüdischen Gemeinden schrumpfen.

Die Einschätzung von  Lymperopoulos ist, das es in Zukunft keine Juden mehr in Griechenland geben wird.

Noch ein Paar interessante Links von mir:

http://de.travello.com/thessaloniki/artikel/96011-auf-den-spuren-des-holocaust-in-thessaloniki

http://www.klaus-boetig.de/juden-auf-kreta-heute-etz-hayyim-in-chania/

http://www.klaus-boetig.de/juden-auf-korfu/#more-1186

http://www.klaus-boetig.de/juden-auf-rhodos-fruher-und-heute/

http://www.cips.com.cy/Referenzen/JuedischesEcho.pdf

gruß, kv

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kokkinos vrachos

  • Gast
München, Vortrag: Die Zerstörung der jüdischen Gemeinde von Thessaloniki durch das nationalsozialistische Deutschland

Montag, 25.11.2013 / 19:00 Uhr / Vortragssaal der Bibliothek / Rosenheimerstr. 5 / München / Eintritt frei


Vor dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die jüdische Gemeinschaft Griechenlands zu zwei Dritteln auf Thessaloniki. Mit Beginn der deutschen Besatzung im April 1941 setzten Entrechtung, Enteignung sowie Zwangsarbeit ein. Zwischen Februar und August 1943 vollstreckten Eichmanns Gehilfen die Deportationen nach Auschwitz. Von 56.000 griechischen Juden überlebten nur vier Prozent die Todeslager.

Die Präsentation der Akteure sowie die Erläuterung der speziellen Rahmenbedingungen für die Judenverfolgung in Griechenland werden Schwerpunkt dieses Vortrags sein.

Die Historikerin Dr. Maria Vassilikou ist Mitarbeiterin im Editionsprojekt »Judenverfolgung 1933–1945«.

http://www.gasteig.de/

gruß, kv

 



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