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  • #1 von AWI am 21 May 2012
  • Vor 71 Jahren, am 20.Mai 1941, wurde Kreta von deutschen Fallschirmjägern und Gebirgsjägern angegriffen, am 31.Mai war die ganze Insel erobert und wurde 4 Jahre lang von Deutschland und Italien besetzt.
    Direkt nach der Eroberung nahmen die deutschen Soldaten in vielen kretischen Dörfer Rache für den Widerstand und ermordeten zahlreiche Kreter, wir hier am 2.Juni im Dorf Kontomari, in der Nähe von Maleme.
    http://www.kreta-wiki.de/wiki/Weixlers_Zeugenaussage

    http://www.youtube.com/watch?v=73_92aHTtfI#
  • #2 von Wolfgang am 30 May 2013
  • Am 20. Mai war hier in Sfakia die Feier zum 72. Jahrestag des deutschen Angriffs.
    Anders als in früheren Jahren war nur noch ein einziger Veteran der ehemaligen Verteidiger als Ehrengast dabei.
    Er muß mindestens 92 Jahre alt sein und hatte die strapaziöse Reise aus Neuseeland auf sich genommen, im Rollstuhl.
    (Der Händeschüttler mit den eindrucksvollen goldenen Schulterklappen ist der griechische Admiral)


  • #3 von kokkinos vrachos am 30 Oct 2013
  • Warten auf Gerechtigkeit

    Auch 70 Jahre nach einem Wehrmachtsmassaker auf Kreta: Die BRD weigert sich nach wie vor, Entschädigungen an Überlebende zu zahlen

    http://www.jungewelt.de/2013/10-09/001.php

    gruß, kv
  • #4 von kokkinos vrachos am 22 Jul 2015
  • Auf den Spuren der Vergangenheit in Kreta (Juni 2015)

    Die Wehrmacht auf Kreta: „Keine Zurückhaltung mehr gegenüber nichtschuldigen Männern, Frauen und Kindern“

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/146429

    vg, kv
  • #5 von AWI am 23 Jul 2015
  • Danke für den Link! Ich hab ihn auch bei facebook auf der Kreta-Wiki-Seite geteilt: https://www.facebook.com/Kreta-Wiki-218520618176438/notifications/
  • #6 von kokkinos vrachos am 23 Jul 2015
  • Moin AWI, danke das du Text geteilt hast.

    Hier noch ein älterer Arikel von 2005 "Maleme: "Kein Revisionistisches Gedenken auf Kreta!"

    http://de.indymedia.org/2005/05/117393.shtml

    vg, kv
  • #7 von kreter am 23 Jul 2015
  • Denkmalsschändung und Zerstörung wird als Erfolg gefeiert, naja.
     "Letztlich war die Aktion vor allem deshalb ein voller Erfolg, weil sie mit griechischen AntifaschistInnen zusammen durchgeführt wurde, insofern ein gutes Beispiel internationalistischer Zusammenarbeit und ein Beweis dafür, dass Antifaschismus an keiner Nationalgrenze Halt macht. In diesem Sinne Dank an die griechischen GenossInnen. "
    mit solche erfolgen würde ich mich nicht schmücken, auch nicht im Forum!
  • #8 von Heinz am 23 Jul 2015
  • "Letztlich war die Aktion vor allem deshalb ein voller Erfolg, weil sie mit griechischen AntifaschistInnen zusammen durchgeführt wurde, insofern ein gutes Beispiel internationalistischer Zusammenarbeit und ein Beweis dafür, dass Antifaschismus an keiner Nationalgrenze Halt macht. In diesem Sinne Dank an die griechischen GenossInnen. "
    mit solche erfolgen würde ich mich nicht schmücken, auch nicht im Forum!

    Und warum nicht? Und warum nicht im Forum? Erklär doch mal.
  • #9 von AWI am 25 Jul 2015
  • "Letztlich war die Aktion vor allem deshalb ein voller Erfolg, weil sie mit griechischen AntifaschistInnen zusammen durchgeführt wurde, insofern ein gutes Beispiel internationalistischer Zusammenarbeit und ein Beweis dafür, dass Antifaschismus an keiner Nationalgrenze Halt macht. In diesem Sinne Dank an die griechischen GenossInnen. "
    mit solche erfolgen würde ich mich nicht schmücken, auch nicht im Forum!

    Und warum nicht? Und warum nicht im Forum? Erklär doch mal.

    Ja, das würde mich auch sehr interessieren.
    Ich war 2011 beim 70. Jahrestag des Überfals auf Kreta auch bei der Gedenkfeier auf dem Friedhof Maleme. Die offizielle Veranstaltung war von den Reden her noch halbwegs ok, aber schon beim Absingen der Nationalhymnen ging es los: Um mich herum ältere Leute, die inbrünstig die 1. Strophe des Deutschlandslieds sangen. Hinter spielte eine Gebirgsjägerkappelle schlimme Lieder, ein paar ganz Alte trugen stolz das Ärmelband Kreta. Es war sehr, sehr übel.

    Kokkino Vracho - danke für den Link. Mit den Leuten vom AK angreifbare Traditionspflege war ich letztes Jahr in Griechenland auf den Spuren von Besatzungszeit, Bürgerkrieg und Diktatur.
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