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Autor Thema: Hellas Channel Lese-, Musik- und Filmtipps  (Gelesen 236263 mal)

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Ioanna Karystiani - Die Frauen von Andros
« Antwort #1005 am: 23.05.2020, 12:32:13 »
Die Frauen von Andros
von Ioanna Karystiani

Andros in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Leben auf der griechischen Insel gehorcht den Gesetzen des Meeres: Die Männer beherrschen als Seefahrer die Weltmeere, die Frauen bleiben an Land zurück. Sie träumen von fernen Welten und einem anderen Alltag, hoffen auf eine bessere Zukunft. Für Órsa ist diese zum Greifen nah, als sie in dem jungen Kapitän Spíros die große Liebe findet. Dieser jedoch soll eisernen Familiengesetzen zufolge Órsas jüngere Schwester heiraten …

Ioanna Karystiani erzählt in dieser fesselnden Insel- und Liebessaga die bewegende und mitreißende Geschichte der Frauen von Andros, die mutig und stolz ihrem Schicksal trotzen und sich erhobenen Hauptes den Stürmen des Lebens stellen.

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Kostas Akrivos - Alfons Hochhauser, Der Barfußprophet von Pilion
« Antwort #1006 am: 24.05.2020, 10:56:38 »
Alfons Hochhauser
Der Barfußprophet von Pilion

von Kostas Akrivos

'Bist Du je durch den Nebel gelaufen und hast ihn selbst wie eine zweite Haut auf Dir gespürt? Bist du je während eines Gewitters draußen nackt herumgelaufen? Hast Du je die Augustsonne an einem einsamen Strand Dir auf den Schädel brennen lassen, bis Du Sinnestäuschungen verspürtest? So einer bin ich! Es fehlt nicht viel, mich als dreizehnter Gott der antiken Griechen zu fühlen. Was meinst Du, werde ich es eines Tages sein?'
Alfons Hochhauser, und sein unbändiger Freiheitsdrang und Streben nach Unabhängigkeit, schreibt Geschichte. In Pilion.

Jahre später ist ein Reporter auf die Spuren dieses Mannes:

'Am Anfang stand einfache Neugierde. Daraus entwickelte sich ein Interesse. Dieses Interesse vermittelte mir überraschende Einsichten in die Tätigkeiten des ›Fremden‹. Meine Überraschung verwandelte sich im Laufe meiner Untersuchung in Bewunderung für Alfons. Als ich begann, mich mit seinem Leben zu beschäftigen, wurde mir langsam klar, ganz in der Nähe eines Menschen gelebt zu haben, dessen Ruhm über die engen Grenzen unserer Region hinaus reichte, ohne, dass es mir damals bewusst gewesen wäre. Mein Leben in der Jugend bewegte sich ständig in der Nähe seines Wirkungskreises, aber wir sind uns nie begegnet. Durch dieselben Landschaften sind wir gewandert, an denselben Stränden haben wir gebadet, vielleicht haben wir im Bus der Linie Volos – Keramidi nebeneinander gesessen. Ich frage mich, ob ich ihn damals vielleicht gesehen habe.'

Eine wahre Geschichte und die Suche nach der Wahrheit über das Leben eines Österreichers, der den sanften Tourismus in Griechenland eingeführt hat und Greta Garbo schrieb: 'Alles bei Ihnen ist anders als in der restlichen Welt. Ich danke Ihnen für Ihre Gastfreundschaft'.

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Soti Triantafillou - Die Bleistiftfabrik
« Antwort #1007 am: 25.05.2020, 14:18:51 »
Die Bleistiftfabrik
von Soti Triantafillou

Glückliche Liebschaften und unglückliche Ehen, ein Giftmord im Kongo und die russische Revolution - Soti Triantafillou erzählt die Geschichte einer griechischen Familie, die fast ein Jahrhundert umgreift und von Athen bis nach Brazzaville, von Paris bis St. Petersburg reicht. Großvater Stéfanos hat in Suez am Kanal mitgebaut, sein Sohn Markos lässt sich als Eisenbahningenieur in Alexandria nieder und träumt davon, eine Bleistiftfabrik zu besitzen.

Ein bewegender und fesselnder Roman über die Utopien und Schicksale der Familie Assimakis und ihrer Zeitgenossen in einer Zeit der Aufbruchsstimmung und des Fortschrittsoptimismus.

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Brigitte Verhounig - Santorini s'agapó
« Antwort #1008 am: 26.05.2020, 13:53:48 »
Santorini s'agapó
von Brigitte Verhounig

Mit ihrem Buch „Santorini s’agapó“ erfüllt sich die Autorin den großen Wunsch, alles, was ihr über Santorini im Herzen ist, in sehr persönlicher und authentischer Art und Weise niederzuschreiben und so auch ihren LeserInnen zugänglich zu machen.

Die Liebe der Autorin zu Santorini hat sich wunderbar entfaltet. Mittlerweile ist die kleine Insel in der Ägäis schon einige Jahre lang ihre Herzensheimat. Wie hat sich diese Liebe entwickelt? Was bedeutet ihr Santorini heute?

Die Autorin teilt „ihr Santorini“ (also das, was Santorini für sie ausmacht) mit ihren LeserInnen. Weiters gibt sie Anregungen, Tipps und Hinweise mit auf den Weg, die auf der Reise begleiten und unterstützen mögen.

Die Beziehung der Autorin zu Santorini ist eine besondere und von tiefer Liebe geprägt. Um den LeserInnen zu ermöglichen, das Buch unter diesem Aspekt zu lesen, vertraut sie ihrem Buch auch viel sehr Persönliches an.

Lernen Sie Santorini kennen und lieben. In diesem Sinn „kaló taxídi“ (gute Reise).

Liebeserklärung auf 292 Seiten
https://bit.ly/36umocI


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The Very Best of Maria Farantouri
« Antwort #1009 am: 27.05.2020, 11:54:17 »
The Very Best of Maria Farantouri / 1965 - 2000 [4CD]

Maria Farantouri, oft auch „die größte Stimme Griechenlands“ genannt, ist eine herausragende Sängerin der griechischen Musikszene. Seit den 1980er Jahren international erfolgreich, gilt sie bei ihren Musikerkollegen wie bei ihren Fans als authentischste Interpretin des Neuen Griechischen Liedes. In den 1960er und 1970er Jahren berühmt geworden als „ideale Interpretin“ der Lieder von Mikis Theodorakis, ist sie inzwischen eine „Diva“, die sich mit Leichtigkeit zwischen Tradition, World Music und Moderne bewegt.

Maria Farantouri - To Mystiko
https://bit.ly/36yJ5ML


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Thomas Balistier - Der Diskos von Phaistos
« Antwort #1010 am: 28.05.2020, 14:23:51 »
Der Diskos von Phaistos
Zur Geschichte eines Rätsels & den Versuchen seiner Auflösung

von Thomas Balistier

Seit seiner Entdeckung im Jahre 1908 hat der Diskos von Phaistos - eines der bedeutendsten Fundstücke der minoischen Kultur Kretas - Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen herausgefordert und interessierte Laien in seinen Bann gezogen.

Die Faszination, die von ihm ausgeht, verdankt sich insbesondere der Tatsache, daß es bis heute nicht gelungen ist, das Rätsel um ihn wirklich zu lösen. Keine der zahlreichen Entzifferungen fand bisher allgemeine Zustimmung und wissenschaftliche Anerkennung.

Mit diesem Buch soll nun kein weiterer Entzifferungsversuch vorgelegt werden, vielmehr geht es um eine kurzgefaßte Darstellung der vielfältigen Forschungsbemühungen hinsichtlich Datierung und Herkunft, Schrift und Sprache sowie Inhalt und Zweck des Diskos. Anschaulich werden wichtige Aspekte einer jahrzehntelangen, nicht nur wissenschaftlichen Auseinandersetzung dargelegt und einige der vermeintlichen Lösungen vorgestellt.


„Thomas Balistier fasst in seinem 120 Seiten umfassenden Werk alles, was über die rätselhafte Tonscheibe bekannt ist, zusammen und präsentiert zum Schluß sogar einige Entschlüsselungsversuche. Das Buch, das trotz seiner Thematik leicht verständlich geschrieben ist, kann sowohl Lesern empfohlen werden, die sich bisher noch nicht mit dem Diskos beschäftigt haben, als Einführung sozusagen, wie auch 'Eingeweihten', denn es umfaßt ein breites Spektrum und bietet an einigen Stellen neue Denkansätze, die es durchaus wert sind, weiterverfolgt zu werden.“ (Cretasummer)

„Weit davon entfernt eine eigene Theorie oder gar einen Beitrag zur Entzifferung des Diskos liefern zu wollen (dem steht schon die wissenschaftliche Redlichkeit des Autors entgegen), bietet uns Balistier auf 120 Seiten einen ebenso unterhaltsamen wie detaillierten Einblick in die Geschichte des altkretischen Dokuments seit seiner Entdeckung. Fundort, Datierung, Herkunft, Zeichen und graphische Besonderheiten, Schriftsystem und Sprache, Lese- und Schreibrichtung und schließlich die Entzifferungsversuche: alles wird mit der gleichen Liebe zum Detail behandelt. Besonders unterhaltsam sind dabei die teils völlig konträren Ergebnisse der Entzifferungsversuche.“ (Athener Zeitung)

„Kompetent und fundiert dokumentiert (...) Thomas Balistier in seinem 120 Seiten umfassenden Büchlein die Geschichte des Rätsels und die Versuche seitens der Wissenschaft, dieses zu lösen.“ (Salzburger Woche)

„In einer klar verständlichen (...) Sprache führt der Tübinger Forscher Thomas Balistier in die unterschiedlichen Problembereiche des Diskos ein. (...) Mit großer Kenntnis der Forschungsströmungen, aber auch mit einem Blick für die Eitelkeiten und Rechthabereien einzelner Parteien sowie Sonderlinge und Phantasten zeigt Balistier so nebenbei, wie fesselnd und zugleich abstrus Wissenschaft sein kann.
In erster Linie hat er aber ein Buch geschrieben, das ein Muß für jeden ausgrabungsbegeisterten Kreta-Urlauber ist, ein Buch, das Lust darauf macht, sich den Diskos mit seiner 'erhabenen Schönheit und faszinierenden Ausstrahlung' im Museum von Heraklion selbst anzuschauen.“ (Südwest Presse)

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Colm Tóibín - Haus der Namen
« Antwort #1011 am: 29.05.2020, 15:59:40 »
Haus der Namen
von Colm Tóibín

Wieder vermag es Colm Tóibín meisterhaft einen klassischen Stoff völlig neu zu erzählen: Im geheimnisvollen Haus der Namen findet Orestes Zuflucht vor dem neuen Mann seiner Mutter. Diese hat nach der Opferung ihrer Tochter ihren Ehemann ermordet. Deswegen wird sie nun von ihrem Sohn Orestes und seiner Schwester Elektra angefeindet. Es beginnt ein blutiges Rachespiel zwischen Mutter, Tochter und zurückgekehrtem Sohn. Immer tiefer gerät Orestes zwischen die Fronten. Und dann ist da noch seine Liebe zu Leandros, die ihn vor eine Zerreißprobe stellt. „Grausam und quälend glaubhaft“ (The Guardian) zeichnet Tóibín das Porträt einer zerrissenen Familie und einer entgleisenden Mutter-Tochter-Beziehung.

Die Götter lenken nicht
Zurück nach Troja: Colm Tóibín erzählt in seinem Roman „Haus der Namen“ alte Mythen neu.
https://bit.ly/2zyzN7L


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« Letzte Änderung: 29.05.2020, 16:03:30 von Hellas Channel »

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Nikos Kazantzakis - Im Palast von Knossos
« Antwort #1012 am: 30.05.2020, 12:31:29 »
Im Palast von Knossos
von Nikos Kazantzakis

Jedes Jahr mussten die Einwohner des noch kleinen und unbedeutenden Stadt Athen sieben Jungfrauen und sieben Jünglinge nach Kreta schicken, wo sie dem Minotauros geopfert wurden einem Wesen halb Mensch, halb Stier. Diesen Zustand wollte der junge Athener Königssohn Theseus nicht länger hinnehmen. Er macht sich auf in das mächtige Reich des Königs Minos, um nach Wegen zu suchen, dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Diesen antiken Mythos verarbeitet der weltberühmte griechische Schriftsteller Nikos Kazantzakis ( Alexis Sorbas ) und erzählt ihn aus der Perspektive von Haris und seiner Schwester Krino. Frisch und lebendig tauchen altbekannte Figuren auf: Ariadne und Phädra, Theseus, Minos, Daidalos und Ikaros. Alle diese Gestalten der griechischen Mythologie werden bei ihm von Mythen zu Menschen. In diesem zeitlosen Roman, der ursprünglich für ein jüngeres Publikum verfasst worden ist, manifestiert sich auch die Sicht des Autors auf Menschen und Geschichte: Zu viel Reichtum, zu viel Macht, korrumpiert. Kazantzakis stellt im Palast von Knossos das Althergebrachte, das Monarchische (Minos), dem neuen, aufstrebenden, freien und demokratischen Athen (Theseus) gegenüber. Theseus gelingt es schließlich trotz persönlicher Rückschläge mithilfe der Dorer das kretische Joch abzuschütteln. Das Ende des Romans ist gleichzeitig der Beginn des aufblühenden Athens, das in friedfertigem Zusammenleben Zivilisation schaffen wird, deren Errungenschaften bis heute fortwirken. Ein Werk, das an Aktualität niemals einbüßen wird. Ganz nebenbei arbeitet Kazantzakis auch das das Alltagsleben plastisch heraus. Bei der Lektüre des Buches taucht man in eine 3500 Jahre alte Zivilisation ein, und diese geheimnisumwitterte Vergangenheit erscheint plötzlich wie zum Greifen nahe.

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Pavlos Tzermias - Kreta von Knossos bis Kazantzakis
« Antwort #1013 am: 31.05.2020, 13:31:33 »
Kreta von Knossos bis Kazantzakis
Wanderung durch eine faszinierende Kultur

von Pavlos Tzermias

Kreta ist Jahr für Jahr das Reiseziel unzähliger Touristen. Doch vielen von ihnen bleibt die Insel weitgehend unbekannt, weil der kurze Urlaub für ein Eindringen in die kretische Kulturgeschichte naturgemäß nicht reicht. Das Buch beleuchtet bedeutende Aspekte des kulturellen Beitrags Kretas. Vor allem vier Schwerpunkte werden behandelt: die minoische Kultur, der Maler El Greco und die Dichter Vitsentzos Kornaros und Nikos Kazantzakis. Es kommen ergänzende Hinweise dazu, z.B. Darlegungen über den Sprachgelehrten Frangiskos Portos oder den Theologen Kyrillos Lukaris, der seinerzeit Europas Geschichte mitprägte.


„Der bekannte Gräzist Pavlos Tzermias, dessen Vorfahren aus dem kretischen Dorf Tsermiados in der Lassithi stammen, legt mit diesem Band eine Anzahl von Essays vor, die formal eigenständig gewirkt sind, inhaltlich jedoch ein Ganzes bilden, nämlich eine Einführung die die Kulturgeschichte Kretas. (...) Es ist die Eigenständigkeit der minoischen Kultur, der Malerei des El Greco, der Dichtung von Kornaros und der dichterischen Unruhe des Kazantzakis, die das verbindende Element der vorliegenden Essays abgibt: Eigenständigkeit, erworben als jahrtausende alte Struktur kultureller Auseinandersetzung der Kreter mit drei Kontinenten oder, wie wir heute sagen würden, mit dem Rest der Welt.“ (Hellenika N. F. 2, Jahrbuch für griechische Kultur und deutsch-griechische Beziehungen)

„Ostern ist die Zeit der ersten Kreta-Urlauber. Weshalb es nun auch an der Zeit ist, auf ein neues Buch hinzuweisen, das in dem auf Kreta-Literatur spezialisierten Verlag von Dr. Thomas Balistier erschienen ist. Wer das Büchlein ins Reisegepäck steckt, wird von der Insel mehr haben als die Touristen-Oberfläche. Andererseits kann man es als kleine Kulturgeschichte auch zu Hause lesen - und sich packen lassen von einer Kreta-Lust, die weniger am Swimmingpool als im Kopf entsteht.
Der Autor Pavlos Tzermias ist Kreter, lebt und lehrt aber als Byzantinist und Neogräzist seit vielen Jahren in der Schweiz. Das hat den Vorteil, dass er zwar eine detailreiche Kenntnis der kretischen kulturellen Besonderheit besitzt, andererseits auch ein Bewußtsein dafür, wie wenig davon außerhalb Griechenlands oder selbst außerhalb Kretas vorausgesetzt werden kann. Fast jede/r, immerhin, kennt Nikos Kazantzakis, den Verfasser des 'Alexis Sorbas'. Dem berühmtesten Kreter der Moderne ist ein Kapitel gewidmet, das seiner komplexen Künstler-Persönlichkeit nachgeht: seiner Kunstauffassung, seinem Messianismus und Mystizismus, und zugleich seinem spezifisch 'kretischen Blick', der das Verhältnis zwischen Griechen und Türken ohne engherzigen Nationalismus zu betrachten vermochte. 'Rechenschaft vor El Greco' nannte Kazantzakis sein persönliches Bekenntnisbuch - richtig, auch der große Maler, der über Italien nach Spanien und dort zu Ruhm gelangte, stammte aus Kreta. Als Domenikos Theotokopoulos war er zunächst ein Meister des byzantinischen Stils.
Wer Tzermias' Kapitel über die Minoische Kultur und Gesellschaftsordnung gelesen hat, samt den diversen Thesen von Archäologen und Historikern über die möglichen Ursachen ihres Untergangs, wird den Palast von Knossos nicht nur als mythischen Ort betrachten. Deutsche Kreta-Besucher mögen Anlass zur Demut finden in der Erinnerung an deutsche Rasse-Theoretiker, die den Inselbewohnern aufgrund der naheliegenden arabischen und türkischen Einflüsse gegenüber den 'blonden' (!) Festlandshellenen Minderwertigkeit unterstellten. Was aber ist 'Tsitakismos'? Es ist ein Laut-Phänomen des kretischen Dialekts, das an das zischende Schwäbisch erinnert - und ins Schwäbische, nämlich zu den Tübinger Gelehrten Johannes Reuchlin und Martin Crusius führt ein Exkurs über die griechische Phonetik, unterhaltend auch für Nichtgräzisten!“ (Südwest Presse)

„Mit sympathischer Bescheidenheit wehrt sich der 'eingezürcherte' Kreter Pavlos Tzermias im Vorwort dagegen, sein neuestes Buch als 'Kulturgeschichte Kretas' zu werten. Es handle sich 'nur um ein paar Beispiele' für den kulturellen Beitrag der Insel. Tatsächlich stellt 'Kreta von Knossos bis Kazantzakis. Wanderung durch eine faszinierende Kultur' trotz seines relativ schmalen Umfangs etwas vom Spannendsten dar, das je über Kreta und seine geistige Ausstrahlung geschrieben worden ist.“ (Athener Zeitung)

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Arn Strohmeyer - Das kretische Abenteuer der Elpis Melena
« Antwort #1014 am: 01.06.2020, 14:07:19 »
Das kretische Abenteuer der Elpis Melena
Reisen und Leben unter osmanischer Herrschaft

von Arn Strohmeyer

Marie Espérance Kalm de Schwartz, die in den Salons des europäischen Adels verkehrte und als Reiseschriftstellerin unter dem Namen Elpis Melena bekannt wurde, kam 1866 als erste allein reisende Frau nach Kreta und blieb dort zwanzig Jahre. Auf zwei großen Erkundungsreisen – einmal in den Westen und später in den Osten – erforschte sie die Insel, mit Pferd und Maultier und unter Inkaufnahme großer Strapazen.

Sie war eine typische Reiseschriftstellerin des 19. Jahrhunderts, wollte Erlebtes und Erfahrenes mitteilen,
wollte neugierig machen und an ihrer Begeisterung für die Insel teilhaben lassen. Elpis Melena vermittelt ein Urbild von Kreta, von der vielfältigen Natur, den herrlichen Landschaften, der großen historischen und kulturellen Vergangenheit und den stolzen und tapferen Menschen, die damals gegen die osmanische Herrschaft und für ihre Freiheit kämpften.

Arn Strohmeyer fasst ihre wichtigsten Aussagen über Kreta zusammen, stellt sie in den zeithistorischen Rahmen und konfrontiert sie mit der Sicht auf die Gegenwart – immer in der Absicht, diese großartige Frau nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.


„Der Autor dieses im Format kleinen, aber großen Buches in der Behandlung der Tage und Taten einer echten Philhellenin hat es gewagt: Elpis Melena, ein Frau, halb Deutsche, halb Engländerin, war über die klassische, theoretische Liebe zu Griechenland hinaus zur Tat geschritten, Kreta, die Insel ihrer Träume, ungeachtet der Unannehmlichkeiten der Zeit und der Gefahren bei der damaligen politischen Lage, nicht nur zu bereisen, sondern so gründlich kennenzulernen - sowohl den Ort, als auch das Leben seiner Bewohner. Sie interessierte sich für die ruhmreiche Vergangenheit der Insel, aber auch für ihre leidvolle Gegenwart, für die uralte Kunst sowie für die zeitgenössische Volkskultur. (...) Durch die verschiedenen Zitate aus den eigenen Schriften der Elpis Melena, die der Autor uns in Auswahl schenkt, bekommt man einen Eindruck von der Kenntnis und der Intention des Werkes dieser interessanten Frau in allen Facetten ihrer kretischen Impressionen.“ (Hellenika)

„Ein fein zu lesendes, interessantes Büchlein. Man lernt Kreta von einer anderen Seite kennen, einer älteren. Durch die einführenden Worte des Autors (...) ordnet sich die Geschichte der Elpis Melena treffsicher in ein Gesamtbild von Land und Leuten ein. Man erfährt vieles über die einstige Rückständigkeit dort - und auch, warum das so gewesen ist. Erstaunlich ist nicht nur die Armut, in der die meisten Menschen dort einst lebten, sondern andererseits auch die kulturelle Vielfalt, etwa in der einstigen Inselhauptstadt Chania, wo ein Vielvölkergemisch zu Hause war. Wo etwa Araber "in ihren Zelten gemeinsam mit ihren Tieren" lebten, und wo andererseits Ismail Pascha im Serail residierte. Wo dieser Pascha eine Abendgesellschaft gab, an der rund "50 Haremsdamen teilnahmen", was durchaus anschaulich beschrieben wird.
Elpis Melena, die Hauptfigur des Buches, war eine typische Bildungsreisende des 19. Jahrhunderts, eine humanistisch gebildete Europäerin, die sich vor allem auch der Gräueltaten der Osmanen auf der Insel nicht verschließen wollte. Eine Frau aus großbürgerlichen Verhältnissen, die es sich aber eben auch finanziell leisten konnte, im großen Stil zu reisen: Ein Schweizer Arzt ist immer mit dabei und wohl auch eine ganze Menge anderer Leute, die zum Tross gehörten. Dass die Dame "die Annehmlichkeiten ihres Lebens" also gänzlich aufgegeben hat, "um in den fernen, unbekannten Süden zu reisen", dürfte eher etwas zweifelhaft sein. Immerhin: Sie war die erste Frau, die nachweislich auf Kreta "allein" reiste, und immerhin: Sie blieb 24 Jahre auf der Insel.
(...) der Autor richtet in seinem Nachwort einen Appell an die deutsche Bundesregierung: "Deutschland steht moralisch gegenüber Griechenland (...) tief in der Schuld. Wie wäre es, würde die deutsche Regierung einen Geldbetrag zur Sanierung des Hauses von Elpis Melena zur Verfügung stellen und es zur kulturellen Begegnungsstätte machen?"
Das einstige Haus hat Strohmeyer bei einer Reise im Jahr 2018 entdeckt und fotografiert, eine melancholisch stimmende Ruine aus längst vergangener Zeit. Schön wäre es sicher, wenn dieses Gebäude gerettet werden könnte, und wenn daraus etwas Neues entstehen würde, das einen Wert für die Öffentlichkeit hat. (Griechenland Zeitung)

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Edit Engelmann - Korinthen und Musketen
« Antwort #1015 am: 03.06.2020, 14:46:32 »
Korinthen und Musketen
Ein Leben in den Wirren des griechischen Unabhängigkeitskrieges

von Edit Engelmann

›Korinthen und Musketen‹ ist eine historische Biografie. Es beschreibt das Leben des Panagos Chrysanthopoulos, der von 1758 bis 1854 in Vostitsa, dem heutigen Aigion, am Golf von Korinth lebte. Anhand seines Lebens beschreibt das Buch insbesondere die Periode zwischen 1810 und 1836. Der Leser macht eine Reise durch die Zeit und erhält einen Einblick in das Leben unter osmanischer Besetzung. Er erlebt den ersten Besuch Lord Byrons in Griechenland und dessen Besuch in Vostitsa, wo er im Haushalt des Andreas Lontos logierte. Der Leser erfährt, wie Panagos dem Geheimbund der Philiki Etairia beitrat, erlebt das Geheimtreffen der Revolutionäre in Vostitsa und liest, wie in Vostitsa als erster griechischen Stadt die Unabhängigkeit ausgerufen wird. Panagos Rolle und Beteiligung an den Schlachten der Revolution, seine politischen Tätigkeiten vor während und nach der Unabhängigkeit werden beleuchtet. Der Leser erhält eine persönliche Sichtweise über den Aufbruch in Griechenland und das Entstehen einer Nation von der ersten Nationalversammlung über Kapodistrias bis hin zur Inthronisierung des ersten griechischen Königs der Neuzeit. Er begleitet Panagos auf seinem Lebensweg, bis dieser als über 70-jähriger zum Richter in Vostitsa ernannt wird. Die Geschichte wird durch eine Vielzahl Zitate aus Originalquellen angereichert. Hierbei kommen Soldaten der Philhellenen genauso zur Sprache wie ausländische Besucher und Diplomaten, die auf ihrem Weg nach Griechenland in Vostitsa haltmachten. Auch die Erinnerungen und Memoiren einiger Revolutionäre sowie die Dokumente und Unterlagen der Familie Chrysanthopoulos fließen in die Geschichte ein und verleihen ihr die notwendige Authentizität, sodass nicht nur die Biografie eines Menschen, sondern ein Zeitzeugnis eines der entscheidenden Momente der griechischen Geschichte entstanden ist.

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Antonis Remos - Best of 2008 - 2014
« Antwort #1016 am: 04.06.2020, 12:46:50 »
Antonis Remos
Best of 2008 - 2014 (2CD)


Die bekanntesten Songs des 1970 in Düsseldorf geborenen griechischen Pop/Folk- und Modern Laika-Sängers.

Das Album auf YouTube: https://bit.ly/2JCmsgJ


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Thomas W. Schmidt - Die Silberstraße
« Antwort #1017 am: 07.06.2020, 13:44:49 »
Die Silberstraße
Kreta-Krimi

von Thomas W. Schmidt

Kreta-Krimis gibt es mittlerweile eine ganze Menge. Erfunden wurde dieses Genre, meines Wissens nach, von dem mittlerweile verstorbenen Klaus Eckhardt, der in „Tote trinken keinen Raki“ seinen Detektiven Jak Anatolis auf Kreta die ersten Ermittlungen durchführen ließ.

Schon dem guten Klaus ist es nicht so richtig gelungen eine logische und glaubwürdige Krimihandlung zu erfinden. Immerhin war er aber ein sehr guter Kreta-Kenner und so konnte man seine Bücher teilweise noch mit Gewinn lesen.

Danach folgte eine ganze Reihe von Kreta-Krimis unterschiedlicher Autoren von unterschiedlicher Qualität. Wirklich gute Krimis waren dabei eher die Ausnahme.

Aber jetzt ist mit Thomas W. Schmidt (das W. steht für Walter) ein „Autor“ an den Kreta-Krimi-Start gegangen, der jedes noch so niedrige Niveau mühelos unterbietet.
Schon der Klappentext sagt uns, dass die Handlung – vorsichtig ausgedrückt – ein wenig sehr konstruiert daherkommt. Am besten ihr schaut euch das Desaster selbst an:

„Rita Paulsen ist Rechtsanwaltsfachangestellte in Frankfurt/Main und nebenbei Autorin. Auf der Frankfurter Buchmesse lernt sie den Kreter Alex Florakis kennen. Dieser hat eine deutsche Mutter und ist zweisprachig aufgewachsen. Es kommt zu näherem Kontakt und später zu einem Kretabesuch. Alex sieht in Rita eine Lebenspartnerin. Nach einigen Pannen entscheidet sich diese, an Alex` Seite auf Kreta zu leben. Alex jobbt im Hotel der Eltern, doch bald werden diese von einem Schutzgelderpresser und Stalker unter Druck gesetzt. Obwohl das Unternehmen kurz vor dem Ruin steht, bleibt Rita an Alex` Seite. Sie vermittelt einen Detektiv und beteiligt sich an unerwünschter Selbstjustiz. Dann wird auch noch Alex` Mutter entführt - ein neues Desaster beginnt. Unter Federführung des Detektivs wird ein Team aufgestellt, das versucht, dem Erpresser und Entführer auf die Spur zu kommen. Wird es je gelingen? Und welche Rolle spielt eigentlich die Silberne Straße?“

Aber gut, darüber kann man ja hinweg sehen, wenn das Buch selbst einigermaßen gut geschrieben ist. Ist es aber nicht. Die Sprache ist so veraltet, dass man beim Umblättern Angst hat, Staub aufzuwirbeln. Ihr könnt bei Amazon gerne mal in die Leseprobe reinschauen und euch von der Sprachlichen "Qualität" des Werkes überzeugen.

Eine Rezensentin bei Amazon meinte dazu:

„So wie die Protagonisten spricht heutzutage kein Mensch. Der ganze Roman liest sich, als ob ihn jemand geschrieben hätte, der seine Muttersprache schon lange nicht mehr im Alltag verwendet.“

Hinzu kommt, dass der Autor nicht allzu viel Ahnung von Kreta hat. In einem Interview hat er angegeben, dass er die Insel nur zweimal besucht und ansonsten hauptsächlich auf Facebook recherchiert hat.

Ich will hier noch einen zweiten Rezensenten zitieren:

„Also... ich habe das Buch zuende gelesen, obwohl ich kein Masochist bin.
Ein so unfassbar schlechtes Buch habe ich noch NIE gelesen. Der Schreibstil ist grottenschlecht, Wortwahl und Ausdruck einfach erbärmlich und die Handlung dermaßen schlicht zusammengebastelt.
Ich muss das einfach so deutlich sagen und frage mich ernsthaft, wer die positiven Rezensionen geschrieben hat, die mich zum Kauf verführt haben.
Auch für eingefleischte Kretafans meine eindringliche Warnung: Finger weg!!!“


Das mit den positiven Rezensionen lässt sich relativ einfach erklären: von den ganzen Beurteilungen beruhen nur drei auf „verifizierten käufen“, zwei davon sind die oben zitierten. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

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Elpis Melena - Kreta-Biene
« Antwort #1018 am: 08.06.2020, 14:01:03 »
Kreta-Biene
Kretische Volkslieder, Sagen, Liebes-, Denk- und Sittensprüche

von Elpis Melena

Elpis Melena, die in den kulturellen Salons des europäischen Adels verkehrende Baronesse Mary Espérance Kalm de Schwartz, kam 1862 als erste alleinreisende Kretabesucherin nach Kreta und blieb 20 Jahre. Als erfolgreiche Reiseschriftstellerin beschrieb und veröffentlichte sie ihre Erlebnisse, sie hörte den Leuten zu und sammelte in der „Kreta-Biene“ das poetische Kulturgut der Kreter, sie beschreibt auch eine traditionelle Hochzeit.

Die griechische Ausgabe erschien 1873 in Athen, Melenas deutsche Nachdichtung 1874 in München.

Diese Neuausgabe vereint beide alte Texte und ist ergänzt durch Kreta-Fotos von Jineca und deren Erzählung „Sfakiotische Taufe“ von 1998.

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Andreas Staikos - Kulinarische Liebschaften
« Antwort #1019 am: 09.06.2020, 15:27:46 »
Kulinarische Liebschaften
von Andreas Staikos

Für Dimitris ist die wunderschöne Nana die ideale Geliebte jung, sinnlich, verheiratet, und seinen erotischen wie kulinarischen Verführungskünsten mit offensichtlicher Begeisterung und Hingabe zugetan. Jeden zweiten Abend besucht sie ihn in seinem Apartment in einem Athener Hochhaus und kostet das köstliche Lamm mit Erbsen, das delikate Anchovisfilet mit Kapern oder den zarten Oktopus in Weißweinsoße, bevor sie ihn erhört. Ein perfektes Arrangement bis Dimitris eines Tages entdeckt, dass er in seinem Haus einen nicht minder begabten Gegenspieler hat. Der Weg zum Herzen von Nana, ahnt Dimitris, führt nur über den Gaumen. Und so beginnt ein kulinarisches Duell, an dem nicht nur die blitzgescheite Nana ihr Vergnügen hat ...

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