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Autor Thema: Hellas Channel Lese-, Musik- und Filmtipps  (Gelesen 134076 mal)

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Fünf Griechen in der Hölle
« Antwort #690 am: 14.12.2017, 12:42:33 »
Fünf Griechen in der Hölle

Als dieses Album im Jahre 1982 erstmals auf analoger Schallplatte veröffentlicht wurde, schwappte die Begeisterung für den Rembetiko endlich auch nach Deutschland über. Und man kann sagen, dass es eigentlich bis heute weltweit keine bessere Zusammenstellung, die wirklich fast alle Klassiker des Genres enthält, gibt. Diese Sammlung aus 22 Stücken enthält etwa Vasilis Tsitsanis' berühmtes Lied aus dem Jahre 1947, „Synnefiasmeni Kyriaki“ (Regentrüber Sonntag), das heute jeder in Griechenland kennt, oder zwei der schönsten Liebeslieder des Rembetiko: „Frankosyriani“ und „Ta Matoklada Sou Lampoun“ (Deine Augenlider glänzen), beide aus der Feder von Markos Vamvakaris. „Pente Chronia Dikasmenos“ (Fünf Jahre eingelocht) von Stellakis Perpiniadis beklagt die harte Haftstrafe infolge von Cannabis-Genuss, während Michalis Jenitsaris' „Saltadoros“ (Lastwagendieb) das Bestehlen deutscher Wehrmachts-LKWs während des Zweiten Weltkrieges besingt, eine Aktion, bei der man nicht weiß, ob sie politischem Widerstand oder purer Not entsprang.

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Yannis Xanthoulis - Der Weihnachtstango
« Antwort #691 am: 15.12.2017, 13:04:25 »
Der Weihnachtstango
von Yannis Xanthoulis

Im Jahr 1970, in der finsteren Zeit der Junta in Griechenland, verliebt sich Oberleutnant Stefanos Karamanidis in die Ehefrau des Oberst. Die einzige Möglichkeit, sich ihr zu nähern, besteht auf einer Weihnachtsfeier in der Kaserne, zu der auch die Gattinnen der Offiziere geladen sind. Karamanidis will die Chance nutzen und sie zum Tanz auffordern, doch er hat nie tanzen gelernt. In seiner Verzweiflung befiehlt er seinem Untergebenen Soldaten Lazaros Lazarou, es ihm in geheimen Nachtstunden beizubringen. Lazaros, der wegen seiner linksorientierten Gedanken in gefährlichen Zeiten lebt, nimmt ungern das Angebot an. Mit verheerenden Folgen. Er verliebt sich ausgerechnet in den Oberleutnant.

Yiannis Xanthoulis, der Meister der literarischen Obsessionen, liefert hier eine kritische Studie über das Leben in einer militaristisch geprägten Gesellschaft. Seine Protagonisten sind gezeichnet durch eine feine Melancholie, denn die Junta ist allgegenwärtig. Doch was das Werk des griechischen Schriftstellers wirklich ausmacht, ist das Unaussprechliche, das Versteckte zwischen den Zeilen. Es ist seine Technik, durch feinste Nuancen atmosphärische Werke zu schaffen.

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Ο ξιπόλητος πρίγκιπας - The Barefoot Prince
von Chainides

2- CD Compilation
1-1    Μεντηλέν / Medilen
1-2    Δε Μ' Αγαπάς Ειλικρινά / You Don't Truly Love Me
1-3    Η Επιστροφή Του Ασώτου / The Return Of The Prodigal Son
1-4    Ο Καφενές / The Old Coffee Place
1-5    Όλοι Μου Λεν Πως Έχω Μάτια Δακρυσμένα / Everybody Tells Me My Eyes Are Full Of Tears
1-6    Η Παντιγιέρα / The Banner
1-7    Δε Σ' Αδικώ / I Don't Blame You
1-8    Πάει Καιρός / Long Ago
1-9    Ο Φονιάς / The Killer
1-10    Η Ανατολή / The Dawn
2-1    Οι Δυο Προφήτες / Two Prophets
2-2    Ο Δρόμος Του Μερακιού / The Road Of Longing
2-3    Η Τίγρη / The Tiger
2-4    Θέλω να Πάρω Τη Φίλη Μου Και Να Φύγω / I Want To Take My Tribe And Leave
2-5    Το Μονοπάτι Της Ζωής / The Path Of Life
2-6    Του Ανέμου Η Κόρη / Daughter Of The Wind
2-7    Η κατάσταση Των Πραγμάτων / The Order Of Things
2-8    Του Παραπονεμάτου / The Complaint
2-9    Ο Ξένος / The Stranger
2-10    Νανούρισμα / Lullaby

Die 1990 von Dimitris Apostolakis, Dimitris Zacharioudakis, Giorgos Laodikis, Miltos Pashalidis and Kallia Spyridaki gegründeten Gruppe Chainides versteht die kretische Musiktradition als etwas sehr lebendiges das sie mit immer wieder neuen Elementen anreichern. Ihre reichlich orchestrierte Musik begleitet explosive Klangfarben, Leidenschaft und Eifer. Im von ihren Texten gesponnenen Lebensfaden finden sich der Sinn des Lebens, menschliche Gefühle und die in den Dingen versteckte Wahrheit wieder.



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Ulrike Krasberg - Griechenlands Identität
« Antwort #693 am: 18.12.2017, 13:37:20 »
Griechenlands Identität
Geschichte und Menschen verstehen

von Ulrike Krasberg

Zum Stichwort »Griechenland« fällt jedem etwas ein: Homer, Mythologie, Olymp, Athen, Demokratie, Urlaub oder Eurokrise. Aber kennen Sie Griechenland wirklich? Und was macht nationale Identität überhaupt aus? Zwischen Antike und Gegenwart liegen über zweitausend Jahre, in denen sowohl Byzanz als auch das Osmanische Reich die griechische Kultur und Gesellschaft prägten. Das heutige Griechenland birgt kulturelle Schätze und Überraschungen, ehrliche Gastfreundlichkeit und eine sagenhafte Geschichte, die nach neuen Erzählern verlangt. So wie einst Homer: »Sage mir, Muse ...«

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Pavlos Tzermias - Nikos Kazantzakis' Odyssee
« Antwort #694 am: 25.12.2017, 13:31:41 »
Nikos Kazantzakis' Odyssee
Unbekannte Aspekte des geistigen Weges eines berühmten Kreters

von Pavlos Tzermias

Nikos Kazantzakis ist berühmt und weitgehend unbekannt zugleich. Über ihn wird viel gesprochen und geschrieben. Doch sehr oft wird seine Leistung eindimensional und verzerrt dargestellt. Das vorliegende Buch beleuchtet bisher nicht behandelte Aspekte des Werdegangs des Autors der Odyssee, jenes Epos, das der ambitiöse Kreter für sein Lebenswerk hielt. Und das heißt: Es beleuchtet auch bisher unerforschte Seiten seines geistlichen Weges, der eine faszinierende Odyssee darstellt.
Der renommierte Buchautor ist geradezu prädestiniert, diese Odyssee aus nächster Nähe und dennoch mit der nötigen Nüchternheit und mit wissenschaftlicher Akribie zu analysieren. Aus nächster Nähe, weil Pavlos Tzermias sich seit 1957 mit Kazantzakis und dessen Werk befasst. Er hat zur Rezeption dieses Werkes, insbesondere im deutschsprachigen Raum, entscheidend beigetragen. Er stand Gustav A. Conradi bei der Übersetzung des Epos des Dichters ins Deutsche in einem Anfangsstadium als Berater zur Verfügung. Eleni Kazantzaki, die Witwe des Dichters, schrieb ihm bezeichnenderweise am 7. April 1963 anlässlich einer Kazantzakis-Veranstaltung in Zürich: "Ach, wenn Griechenland etliche Menschen hätte wie Sie!" Und am 11. April 1964 dankte sie ihm dafür, weil seine Übersetzung der Paläologos-Tragödie von Nikos Kazantzakis bei einem Dramaturgen in Österreich Begeisterung auslöste.

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Christos Chryssopoulos - Parthenon
« Antwort #695 am: 19.02.2018, 12:38:47 »
Parthenon
von Christos Chryssopoulos

Ein Roman von ungeheurer Kraft aus dem gegenwärtigen Griechenland.

Pressestimmen

„Eine wichtige Stimme aus Griechenland, ein großer Erzähler. Wer Europa verstehen und als seine Heimat begreifen will, muss europäische Literatur lesen, und Christos Chryssopoulos ist ein Erzähler von europäischem Format. Das kann Literatur: von Menschen erzählen, so, dass wir begreifen: So sind wir! Nicht wir Griechen, sondern wir Menschen.“
Robert Menasse

„Chryssopoulos führt uns in die dunklen Ecken Athens - und jeder lebendigen, atmenden Stadt ... Dieses scharfsinnige, intelligente Buch braust vor Zugkraft.“
Natalie Bakopoulos

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Yanis Varoufakis - Die ganze Geschichte
« Antwort #696 am: 20.02.2018, 12:53:51 »
Die ganze Geschichte: Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment
von Yanis Varoufakis

Als griechischer Finanzminister löste Varoufakis eine der spektakulärsten und kontroversesten Auseinandersetzungen der jüngsten politischen Geschichte aus, als er versuchte, die Beziehung seines Landes mit der EU neu zu verhandeln. Trotz der massenhaften Unterstützung seitens der griechischen Bevölkerung und der bestechend einfachen Logik seiner Argumente dass die gigantischen Kredite und die damit verbundene Sparpolitik, die seinem bankrotten Land aufgezwungen wurden, eine zerstörerische Wirkung haben hatte Varoufakis nur in einem Erfolg: Europas politisches und mediales Establishment in Rage zu versetzen. Aber die wahre Geschichte der damaligen Geschehnisse ist beinahe unbekannt, weil so vieles in der EU hinter verschlossenen Türen stattfindet.
In diesem couragierten Bericht deckt Varoufakis alles auf und erzählt die ganze Geschichte von waghalsiger Politik, von Heuchelei, Betrug und Verrat, die das Establishment in den Grundfesten erschüttern wird.
Dieses Buch ist ein Weckruf, die europäische Demokratie zu erneuern, bevor es zu spät ist.


Besprechung in DER STANDARD
Die Abrechnung des Rebellen
Yanis Varoufakis Buch bietet einen überaus interessanten Blick in die Hintergründe der Eurokrise
https://goo.gl/XZFzuf

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Niki Tramba, Ross Daly & Labyrinth - At the Cafe Aman
« Antwort #697 am: 21.02.2018, 11:59:47 »
At the Cafe Aman
Niki Tramba, Ross Daly & Labyrinth

Kundenrezension auf amazon.de
Mit der jordanischen Hauptstadt hat die CD „At the Cafe Aman“ nichts zu tun. Ein „café aman“ war in den 20er Jahren ein Lokal (meist in Athen oder Piräus), in dem Musiker vornehmlich kleinasiatischer Herkunft, aber auch vom Balkan, eine Musik spielten, die dem Rembetiko sehr ähnlich war. Für europäische Ohren klingt das auf dieser Musik basierende Repertoire von Niki Tramba und Ross Daly & Labyrinth zunächst fremd: Nicht nur in die Instrumente und ihre Klangfarben muss man sich erst reinhören -- die Musik selbst ist anders grundiert als die europäische. Sie ist nicht temperiert, basiert also nicht auf dem System der Dur- und Moll-Tonarten, und oft spielt Monophonie (NICHT: Monotonie!) eine wichtige Rolle.
Die Lieder auf dieser CD klingen also zunächst nicht „gefällig“ -- sie sind fremd, archaisch, manchmal melancholisch und im nächsten Takt schon wieder ungezügelt und wild; durchaus gewöhnungsbedürftig. Aber man sollte sich die Mühe machen und sich einhören in diese fremdartigen Melodien und Klangfarben, die komplizierten Rhythmen und Rhythmuswechsel, in die ungewohnten Harmonien mit ihrer spröden Schönheit. Immer wieder lässt einen diese CD in eine fremde Welt hineinspähen -- oft nur kurz, aber lange genug, um neugierig zu werden.
Diese Musik war vor allem die Musik der griechischen Flüchtlinge aus Kleinasien, die jahrzehntelang städtisches Lumpenproletariat waren -- aber nicht nur. Die Musikerszene der griechischen Städte hatte auch bohèmehafte Züge, die zum Verbot des Rembetiko und verwandter Musikstile führten, ja, sogar zum Verbot einiger Musikinstrumente! Schließlich starb mit den letzten Musikern auch das Wissen, wie diese Instrumente überhaupt zu spielen waren. Als das Interesse neu erwachte, mussten sich junge Musiker erst mühselig und auf komplizierten Wegen dieses alte, verschollene Wissen neu erarbeiten.



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Werner Helwig - Raubfischer in Hellas
« Antwort #698 am: 22.02.2018, 12:43:20 »
Raubfischer in Hellas
von Werner Helwig

Meer haben wir genug. Inseln und verlassene Küsten haben wir genug. Wind ist immer brauchbar, gleich, woher er kommt. Und will er nicht, dann rudern wir. Von unserem Kiel bleibt keine Spur, weil wir ohne Ölmotoren fahren. Man könnte uns hören. Wir müssen leise sein, denn wir sind Jäger und Gejagte zugleich. Unser Meer ist frei und weit und hat viele Verstecke. Wo wir fahren, ist unser Weg. Und der Weg ist ohne Ende. Alles wurde uns Weg auf unseren Meeren. Wenn wir aber ein Ziel haben, sind wir auf der Flucht. Denn wir sind Raubfischer.

Werner Helwig wurde am 14. Januar 1905 in Berlin geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und einer landwirtschaftlichen Lehre im mecklenburgischen Parchim begibt sich der Siebzehnjährige nach Hamburg, wo er Anschluß an Kreise des Wandervogels findet. Zwischen 1923 und 1933 unternimmt er zahlreiche Reisen durch Mittel- und Nordeuropa. Prägend wird die Beschäftigung mit Autoren wie Däubler, Mombert, Pannwitz und Hanns Henny Jahnn. Erste Gedichte, Balladen und Lieder sowie Übersetzungen japanischer Lyrik entstehen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verläßt er Deutschland und wendet sich dem südeuropäischen Raum zu. Neben Sizilien, dem er die erste größere Prosaarbeit, ›Die Ätna-Ballade‹ (1934), widmet, gilt seine Liebe Griechenland, das er in drei Reisen zwischen 1935 und 1938 kennenlernt. Sie führen ihn ins Peliongebirge, auf dem Schiff durch die Ägäis und das Ionische Meer. Bereits 1935 entstehen erste Entwürfe zu dem Roman ›Raubfischer in Hellas‹, der schließlich 1939 veröffentlicht wird. Die Kriegs- und Nachkriegsjahre verbringt er im Exil in Liechtenstein. Bis 1950 entstehen hier viele Werke, die größtenteils Erlebnisse der Vorkriegsjahre verarbeiten, so ›Im Dickicht des Pelion‹ (1941), ›Gegenwind‹ (1945), ›Isländisches Kajütenbuch‹ (1950). 1953 erscheint der Roman ›Reise ohne Heimkehr‹, der nach ›Raubfischer in Hellas‹ und ›Im Dickicht des Pelion‹ die Hellas-Trilogie abschließt. 1951 siedelt Werner Helwig nach Genf über. In den folgenden Jahrzehnten arbeitet er als Kritiker und Essayist für zahlreiche deutsche und schweizerische Zeitungen und Zeitschriften. Daneben entstehen Romane, Märchen, Erzählungen und Lyrik. Zuletzt erscheinen ›Capri. Magische Insel‹ (1973), ›Totenklage‹ (1984) und ›Letzte Gedichte‹ (1985). Am 4. Februar 1985 starb Werner Helwig in Genf.

Raubfischer in Hellas auf Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Raubfischer_in_Hellas

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Marathon - Oder: der lange Weg zur Demokratie
« Antwort #699 am: 23.02.2018, 16:00:12 »
Marathon - Oder: der lange Weg zur Demokratie

Das persische Heer ist in Attika bei Marathon gelandet. Aus Athen eilt dem Feind eine Streitmacht entgegen. Ein Meldeläufer macht sich auf den 200-Kilometer-langen Weg nach Sparta, um Hilfe zu holen. Die Spartaner zögern, wollen aber etwas später kommen. Pheidippes trägt diese Botschaft über 242 Kilometer an Mykene und Athen vorbei, zurück bis in das Feldlager des athenischen Heeres.

Der Waffengang ist nicht mehr aufzuhalten. Trotz Übermacht werden die Perser geschlagen und flüchten auf ihre Schiffe. Damit wollen sie jetzt das schutzlose Athen angreifen. In Eilmärschen streben die siegreichen griechischen Krieger zurück. Ihnen voran: Pheidippes. In Athen angekommen soll er noch "Wir haben gesiegt" gerufen haben und dann tot zusammengebrochen sein. Ein Mythos war geboren.

Die aufwändige Filmproduktion zeichnet die Zeit der griechischen Antike, die Wegbereiter der Demokratie war.


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Jean-Pierre Vernant - Mythos und Denken bei den Griechen
« Antwort #700 am: 24.02.2018, 12:42:49 »
Mythos und Denken bei den Griechen
von Jean-Pierre Vernant

Seit seinem Erscheinen gilt Jean-Pierre Vernants Mythos und Denken bei den Griechen als Klassiker der Anthropologie und zugleich als Musterbeispiel für die Anwendung der strukturalen Analyse auf die griechische Antike. Die Studien, die in diesem Buch zusammengestellt sind, eröffneten ganz neue Perspektiven auf die Organisation von Raum, Zeit und Erinnerung, auf die Struktur von Mythen und die Funktion von Religion. Sie umreißen das Bild des griechischen Menschen, indem sie zeigen, dass er durch seine sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen gleichermaßen hervorgebracht wird wie er diese beständig transformiert. Präzisere Einblicke in die Grundlegung der abendländischen Kultur wird man schwerlich finden. Die Planung und Gründung von Städten, die Entstehung von Recht und Gesetz, das Verhältnis von Männern und Frauen, das Erbrecht, neue Kunstformen und die Anfänge des rationalen Denkens, aus denen Mathematik und Philosophie hervorgegangen sind, all dies beschreibt Vernants Buch in einzigartiger Weise.

Als Jean-Pierre Vernant seine Essays im Jahre 1965 erstmals veröffentlichte, veränderte er grundlegend die Vorstellungen, die man sich bis dahin vom Mythos und Logos bei den Griechen gemacht hatte. Indem er Recht, Religion, Wirtschaft und Rituale in seine Überlegungen einbezog, sprengte er die Grenzen der klassischen Philologie. Mythos und Denken bei den Griechen ist dabei nicht nur ein Hauptwerk der strukturalen Analyse, sondern nach wie vor eine der besten Einführungen in das griechische Denken.

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Frank Zinn - Die Weinkultur der Griechen
« Antwort #701 am: 25.02.2018, 12:07:17 »
Die Weinkultur der Griechen
von Frank Zinn

Der Wein, ein Geschenk des Gottes Dionysos an die Menschen, durchdrang alle Lebensbereiche der griechischen Welt. Er war Grundnahrungsmittel, Opfergabe, Handelsgut und Medizin. Er befreite von Sorgen, entfachte die Liebesglut und inspirierte die Dichter.

Dieses Buch bietet einen faktenreichen Überblick über die Wein- und Trinkkultur der alten Griechen. Es erzählt von fleißigen Winzern und betrügerischen Wirten, von singenden Zechern, durstigen Soldaten und trunksüchtigen Hausfrauen. Zahlreiche literarische Quellen und Abbildungen eröffnen dem Leser einen anschaulichen Zugang zu einem faszinierenden Kapitel der antiken Kulturgeschichte.

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Eleni Karaindrou - Elegy of the Uprooting
« Antwort #702 am: 26.02.2018, 12:19:23 »
Eleni Karaindrou - Elegy of the Uprooting

Aufnahme des Konzerts im Megaron Musikis, Athen vom 27. März 2005 mit Maria Farantouri.



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Lilo Wessel - METÁ – SPÄTER
« Antwort #703 am: 27.02.2018, 14:16:13 »
METÁ – SPÄTER
Erzählungen aus Griechenland

von Lilo Wessel

»Metá – später« ist die Lebensphilosophie der Bewohner eines malerischen Fischerdorfes vor der Kulisse des Taygetos-Gebirges auf dem Peloponnes. Jetzt scheinen langgehegte Hoffnungen, Wünsche und Träume endlich wahr zu werden: Eine neue, eine alte Liebe, glückliche Zweisamkeit, ein Leben ohne Zwänge, hemmungsloser Sex, eine gemeinsame Reise, Ansehen, Erfolg und Geld, ein schnittiges Auto, das Ende der Einsamkeit. Doch im Moment der Erfüllung ist bereits das Scheitern angelegt und so nehmen kleine und große Tragödien ihren Lauf ... Lilo Wessels Erzählungen führen den Leser zurück ins Griechenland am Ende des 20. Jahrhundert, in eine Zeit vor der großen Wirtschafts- und Finanzkrise, in der noch genügend Raum war für die kleinen Alltags- katastrophen. Kenntnisreich und mit bitterem Humor entlarvt die Autorin das Idyll, das sich dem flüchtigen Urlauber bietet und lenkt den Blick des Lesers hinter die Dinge, dorthin, wo sie kompliziert und schmerzlich werden.

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Paolo Poloni - Salonica
« Antwort #704 am: 28.02.2018, 14:04:30 »
Salonica (OmU)
Thessaloniki Stories

von Paolo Poloni

Salonica taucht ein in das heutige Leben der nordgriechischen Stadt, erzählt von ihrer einzigartigen jüdischen Vergangenheit und begegnet unterschiedlichsten Menschen – jüdischen Überlebenden, russischen Immigranten, Roma. Der Film zeichnet die komplexe Realität einer Stadt an der Peripherie Europas, legt Schichten und Geschichten frei. Berichtet von Macht und Last der Vergangenheit, von persönlichem und kulturellem Verlust und von individuellem und kollektivem Ringen um Identität. Sprache: Griechisch Untertitel: Deutsch, Französisch, Englisch



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