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Autor Thema: Hellas Channel Lese-, Musik- und Filmtipps  (Gelesen 161795 mal)

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Erhard Roy Wiehn - Juden in Thessaloniki
« Antwort #900 am: 30.12.2018, 16:10:38 »
Juden in Thessaloniki
Die alte sephardische Metropole im kurzen historischen Überblick unter besonderer Berücksichtigung der Schoáh 1941-1944

von Erhard Roy Wiehn

Aus dem Vorwort von Erhard Roy Wiehn:
… Thessaloniki hatte es mir längst angetan, um einmal wenigstens eine Skizze der einzigartigen Geschichte des jüdischen Lebens dieser Stadt zu versuchen und ein wenig von ihrem Aroma zu vermitteln. Die Einladung zu einem einschlägigen Vortrag im Rahmen der Griechischen Kullurtage in Ulm im September 2001, und zwar im Zusammenhang mit „Gastland Griechenland auf der Frankfurter Buchmesse“ im Oktober 2001, war der ideale Anlass zu dieser kleinen Schrift: Das Frankfurter Buchmessen-Motto „Neue Wege nach Ithaka“ erfährt hier freilich eine eigene, gewissermaßen jüdische Deutung. Natürlich erscheint es beinahe sträflich, eine ca. 2300-jährige Geschichte in eine so schmale Schrift zu zwängen. Doch will diese eben gewiss auch nicht mehr sein als der Versuch einer Hommage für die alte „Mutter Israels“, vor allem aber ein Zeichen des Dankes an Erika und Rolly Amariglio für ihre Freundschaft.

Gerade der jüngste Konflikt um das Goethe-Institut in Athen im September 2001, Folge einer Klage um Wiedergutmachung für ein Massaker der SS im Jahre 1944 (!), zeigt ja einmal mehr, wie unbewältigt gegenwärtig bzw. gegenwärtig unbewältigt die deutsche Vergangenheit auch in Griechenland selbst 60 Jahre später noch immer ist. Nicht zuletzt und gerade gegen stets aktuelles Vergessen in Deutschland ist die vorliegende kleine Schrift 'Juden in Thessaloniki' gedacht, gewissermaßen auch, um nicht alles einem anderen zu überlassen, wie es im denkwürdigen „Wappenspruch“ der Jüdischen Gemeinde von Thessaloniki heißt: „G'tt erinnert, was Menschen vergessen.“

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Esemble De Organographia - Music of Ancient Greeks
« Antwort #901 am: 31.12.2018, 12:03:21 »
Music of Ancient Greeks
Esemble De Organographia

Das Ensemble De Organographia genießt internationale Anerkennung als Interpreten der altgriechischen Musik. Sie spielen auf Nachbauten alter Instrumente wie Lyra, Kithara, Aulos, Syrinx und anderen.

1    Salpinx Call, The "Sappho Painter" (5th C. B.C.)   
2    Hymn To The Sun, Mesomedes (1st century A.D.)   
3    Dramatic Speech, Anonymous (circa 100 A.D.)   
4    Song, Seikilos (1st century A.D.)   
5    Invocation Of The Muse, Anonymous (2nd century A.D.)   
6    Invocation Of Calliope And Apollo, Mesomedes (1st century A.D.)   
7    Delphic Paean, Atheneus (127 B.C.)   
8    Dramatic Fragment: Anonymous (3rd century A.D.)   
9    Dramatic Fragment: Anonymous (3rd century A.D.)   
10  Dramatic Fragment: Anonymous (200 B.C.)   
11  Choral Ode From "Orestes", Euripides (circa 408 B.C.)   
12  Choral Ode From "Iphegeneia At Aulis", Euripides (circa 404 B.C.)   
13  Piece From A Satyr Play, Anonymous (2nd century A.D.)   
14  Instrumental Piece, Anonymous (2nd century A.D.)   
15  Dramatic Lament On Ajax's Suicide, Anonymous (late 2nd century A.D.)   
16  Piece Mentioning Erinyes, Anonymous (2nd century A.D.)   
17  Christian Hymn, Anonymous (3rd century A.D.)   
18  Dramatic Recitative, Anonymous (circa 100 A.D.)   
19  Instrumental Exercises, Anonymoi (2nd century A.D.), Anonymoi Bellerman 97-104   
20  Hymn to Nemesis, Mesomedes (1st century A.D.)   
21  Tragic Dialogue On Orestes, Anonymous (2nd century A.D.)   
22  Instrumental Piece, Anonymous (2nd century A.D.)   
23    Paean, Anonymous (late 2nd century A.D.)   
24    Paean And Processional, Limenius (127 B.C.)

https://www.youtube.com/watch?v=BVhzDtWvhA4

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Sebastian Schmidt-Hofner - Das klassische Griechenland
« Antwort #902 am: 01.01.2019, 13:49:46 »
Das klassische Griechenland
Der Krieg und die Freiheit

von Sebastian Schmidt-Hofner

Kriege und gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen, aber auch innerhalb der Stadtstaaten – der Poleis – bildeten eine allgegenwärtige gesellschaftliche Erfahrung im klassischen Griechenland. Ein zentraler Aspekt dieses Phänomens war der Kampf um die Freiheit.

Der Schlachtruf ‚Freiheit den griechischen Poleis!‘ entsteht in den Perserkriegen (499 – 479 v. Chr.) und lebt in der Folge immer wieder auf – zuletzt in der Verteidigung gegen Makedonien (ca. 350 – 322 v. Chr.). ‚Freiheit‘ wandert als Parole in die Sphäre der innergriechischen Konflikte und wird ein wichtiges Leitmotiv in den Auseinandersetzungen innerhalb der Stadtstaaten. Und nicht zuletzt ist die Befreiung von überkommenen geistigen Fesseln ein Merkmal der Aufklärungsbewegung in klassischer Zeit. Sebastian Schmidt-Hofner hat unter den Leitmotiven „Krieg“ und „Freiheit“ ein faszinierendes Epochenportrait der klassischen Zeit entworfen.

Er macht uns zunächst vertraut mit dem Bild von „den Hellenen“ und „den Barbaren“, wie es sich die Zeitgenossen vor dem Hintergrund der Perserkriege ausmalten. Dann skizziert er anschaulich und kompetent die Entwicklung der Demokratie, der kulturellen und der geistigen Neuerungen der Zeit, ehe die Eskalation des Gegensatzes zwischen Athen und Sparta im Peloponnesischen Krieg (431 – 404 v. Chr.) in den Fokus rückt.

Das vergebliche Ringen um eine dauerhafte Vormachtstellung in Griechenland während des 4. Jahrhunderts, die Entstehung eines bedeutenden Schrifttums – etwa von Xenophon, Platon und Aristoteles – sowie eine hellenische Renaissance seit 355 v. Chr. angesichts der aufziehenden Bedrohung durch die Makedonen bilden den Abschluss des Bandes.

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Rembetika 3 1936-40 - Vassilis Tsitsanis
« Antwort #903 am: 02.01.2019, 11:43:11 »
Rembetika 3 1936-40
Vassilis Tsitsanis


Historische Aufnahmen eines der wichtigsten Vertreter des Rembetiko. Viele dieser Lieder sind auch heute noch sehr populär.
Diese CD ist für alle Liebhaber des griechischen Rebetiko ein absolutes Muss.

https://www.youtube.com/watch?v=yuTWdVn0kn8&list=PLsHt_TfzhBH2kmUEhmpO-Yuhgy09vlaFU

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Alexander Adamopoulos - Zwölf und eine Lüge
« Antwort #904 am: 03.01.2019, 15:15:46 »
Zwölf und eine Lüge
von Alexander Adamopoulos

Kleine Griechische Bibliothek

Ein einsamer Held bekommt unerwartet Post. Was hat es mit diesem Brief auf sich? – Man ist unfähig, auf manche Fragen zu antworten. Was das alles mit einer kleinen Maus zu tun hat? – Ein fanatischer Hobby-Gärtner, dem es nie gelingt einen ersten Samen zu pflanzen. Oder ein Kind, das nicht davon ablassen kann, seine Seele zu erforschen. – Ein Nachbar, der sich eigentlich nur Salz borgen wollte und dann aber über Leben und Lieben der Tiefseefische sinniert. Dies alles und mehr versteckt sich hinter dem Titel Zwölf und eine Lüge: Wahrheiten und Unwahrheiten über das Leben, die sich wie Bruchteile eines Ganzen am Ende zu der einzig wichtigen Frage zusammenfügen: Wer sind wir? Oder genauer: Sind wir so, wie wir sind? Zwölf und eine Lüge drischt keine schweren Phrasen oder proklamiert große Wahrheiten. Ganz im Gegenteil: Weil es das tiefste Innere des Lesers anspricht, wirkt das Buch geschmeidig und anmutig. Große Ideen werden mit kunstvoller Leichtigkeit in kleine Geschichten und Bilder verhüllt – wie in einem großen Verführungsakt, graziös, leicht, elegant und diskret.

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Die letzte Versuchung Christi
« Antwort #905 am: 04.01.2019, 16:29:41 »
Die letzte Versuchung Christi

Der Film beruht auf einem Buch des großen kretischen Schriftstellers Nikos Kazantzakis. Und so ist der Film auch nicht als Übertragung des biblischen Stoffes, sondern als eine Verfilmung des Romans von Kazantzakis zu verstehenden. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Person Jesus von Nazareth, seiner Verkündigung und seinem Kampf bis zur Kreuzigung.

„Nie habe ich den blutigen Gang Christi nach Golgatha mit solchem Schrecken verfolgt, nie habe ich sein Leben und Leiden mit solcher Intensität, Verständnis und Liebe nachgelebt, als zu der Zeit da ich ‚Die letzte Versuchung Christi‘ schrieb.“ (Nikos Kazantzakis)

https://www.youtube.com/watch?v=IgCff3IacQU

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« Letzte Änderung: 04.01.2019, 16:36:39 von Hellas Channel »

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Gefährliche Ferien
Griechenland

von Silvia Zanovello-Sager (Hrsg.)

Wem Sommer, Sonne, Strand oder das Athen der Antike zu langweilig sind, der wird hier den Kick finden, der aus einem normalen Urlaub ein Erlebnis macht. Dafür sorgen Vea Kaiser, Jeffrey Eugenides, W. Somerset Maugham, Christos Ikonomou, Nikos Kazantzakis, Michaela Prinzinger, Andreas Schäfer, Urs Widmer und viele andere. Mit einer Exklusivgeschichte von Petros Markaris.

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Paschalis Terzis - I Megaliteres Epitihies
« Antwort #907 am: 06.01.2019, 14:36:30 »
I Megaliteres Epitihies
Paschalis Terzis

Doppel-CD

Disk 1
1 Paliokeros
2 Ti Na Kano Pes Mou
3 O Dikos Mou O Dromos
4 De Me Kataleves Pote
5 Ase Me Na Vro Ton Eafto Mou
6 Tha 'Thela Na 'Soun Edo
7 Afise Me Mono
8 Ti Se Niazi
9 Dose Mou Mia Efkeria
10 Emena Mono
11 Opios Tolmisi
12 Ti Tha Les
13 Ti Na Protothimitho
14 Zito Ta Paraloga
15 Dikeoma Sou
16 De M' Agapises
Kaufen: EUR 1,29
 
Disk 2
1 Fefgontas
2 Rotisa Ta Matia Mou
3 Dromologio
4 Mesogios
5 Ti Sou Ftei
6 Astatos
7 Ti Na Sou Kano
8 Ime Tou Voria O Gios
9 Ime Monos Mou
10 Hartonomisma
11 Eteron Sou Imisi To
12 Enea Ogdoa
13 Ali Mia Fora
14 Afti Pou De Milane
15 Fili (Album Version)

https://www.youtube.com/watch?v=s1JI4eHU0AA

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Stratis Myrivilis - Die Lehrerin mit den Goldaugen
« Antwort #908 am: 07.01.2019, 15:27:32 »
Die Lehrerin mit den Goldaugen
von Stratis Myrivilis

Leonis Drivas kehrt auf seine Heimatinsel Lesbos von der Front zurück, nicht aber sein bester Freund Vranas, der an seiner Verletzung starb. Nun versucht Leonis, in der Malerei und der traumhaften Natur der Insel seine Kriegstraumata zu heilen. Doch es sind nicht nur die schlimmen Bilder, die ihn verfolgen, sondern die Begierde nach Sappho, Vranas’ Witwe. Leonis maskiert sein Interesse in Freundschaft und genießt mit ihr und seiner Schwester die Natur sowie die kultivierte Gesellschaft der zwei Frauen – eine Insel der Vernunft auf der durch Spießigkeit und leeren Patriotismus geprägten Insel Lesbos. Bis am Ende, kurz bevor er nach Athen umzieht, die unterdrückte Gewalt durchbricht.

Der zweite Roman von Myrivilis’ Trilogie markiert den Übergang von der Thematik des ersten, Das Leben im Grabe, zum dritten, Die Madonna mit dem Fischleib: vom harten Realismus der Kriegsaufarbeitung zu den lyrischen Träumereien in einem verklärten Kosmos; diese Koexistenz ist das, was diesem Roman seinen besonderen Reiz verleiht.

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Elias Petropoulos - Rebetiko
« Antwort #909 am: 09.01.2019, 14:51:19 »
Rebetiko
Die Musik der städtischen Subkultur Griechenlands

inkl. Audio-CD
von Elias Petropoulos

Die Volksmusik Griechenlands ist eine faszinierende Mischung aus West und Ost, wobei sich die orientalischen Elemente besonders in der Rebetiko-Musik finden.

Mit dem Buch von Elias Petropoulos erscheint eine fundierte Gesamtdarstellung über diese Musik der städtischen Subkultur Griechenlands, die oft auch als »griechischer Blues« bezeichnet wird. Ausführlich beschreibt der Autor die historischen Wurzeln desr Rebetiko, ursprünglich die Musik der besitzlosen Flüchtlinge, die zu Beginn der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts aus der Türkei nach Griechenland kamen. In den Elendsvierteln rund um Athen, Piräus und Thessaloniki vermischte sich dann diese Musik des östlichen Mittelmeerraums mit Musiktraditionen des griechischen Festlandes sowie mit Liedtexten, die das Leben in der städtischen Unterwelt zum Inhalt hatten.

Detailliert schildert Petropoulos das soziale Milieu und den Alltag der Rebetes: ihre Herkunft und Identität, ihr Leben zwischen Armut, Arbeitslosigkeit, Haschischkonsum und Kriminalität, ihr libertäres Ganovenethos und die rebellische Infragestellung bürgerlicher Gesellschaftsnormen – all das, was die Substanz der Rebetiko-Lieder ausmacht.

Abgerundet wird das vielfältige Bild mit einer Beschreibung der wichtigsten Rebetiko-Tänze und -Rhythmen sowie Portraits der bedeutendsten Musiker und Sängerinnen (u.a. Markos Vamvakaris, Rosa Eskenazi, Vassilis Tsitsanis, Marika Ninou).

Die beiliegende CD dokumentiert die Vielfalt der Rebetiko-Musik. Sie enthält neben Aufnahmen der wichtigsten Musiker seltene historische Einspielungen.

Elias Petropoulos (1928-2003) galt als Pionier der Rebetiko-Forschung. Seine volkskundlichen Untersuchungen standen am Beginn der Rebetiko-Renaissance Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Seit 1975 lebte er als Schriftsteller und Ethnograph der griechischen Kultur in Paris.

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XENIA - Eine neue griechische Odyssee
« Antwort #910 am: 10.01.2019, 15:22:12 »
XENIA - Eine neue griechische Odyssee
von Panos H. Koutras mit Yannis Stankoglou und Marissa Triandafyllidou

Nach dem Tod seiner Mutter zieht es den schwulen 16-Jährigen Danny in das pulsierende Athen zu seinem Bruder Ody. Danny stürzt sich blind in das nächtliche Treiben der Stadt, bereit, sich auf jedes Abenteuer einzulassen. Nach einer tollpatschigen Aktion müssen die ungleichen Brüder vor der Polizei fliehen. Die beiden beschließen, einer lange gehegten Sehnsucht zu folgen und begeben sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, der ihnen eine Eintrittskarte zu Griechenlands Gesangswettbewerb "Superstar" beschaffen soll.

Regisseur Panos Koutras gelingt eine außergewöhnliche Mischung aus Drama und Komödie, indem er einerseits die unerbittliche nächtliche Unterwelt Athens samt Drogen, Fremdenfeindlichkeit und Straßenstrich beleuchtet, andererseits den sympathischen Charme und Witz wahrer Bruderliebe spielen lässt. Der Film wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Publikumspreis beim Unabhängigen Filmfest Osnabrück. Ein berührender, mitreißender Coming-of-Age-Film über Anderssein und familiären Zusammenhalt.

Wo Homer einst Odysseus durch Verlockung und Gefahr führte, da führt uns Panos Koutras XENIA in eine verborgene Unterwelt, voller verführerischer Stricher, moderner Ruinen und Abgründe von Gewalt – und schafft den Spagat zwischen Drama und Komödie mit einer selten gesehenen Leichtigkeit. Premiere feierte XENIA beim Cannes Filmfestival und trat danach, mit Publikumspreisen bejubelt, seinen weltweiten Siegeszug an.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=NbZHZztuplY&t=43s

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Richard T. Neer - Kunst und Archäologie der griechischen Welt
« Antwort #911 am: 12.01.2019, 15:36:12 »
Kunst und Archäologie der griechischen Welt
Von den Anfängen bis zum Hellenismus

von Richard T. Neer

Von der kleinsten, fein bemalten Vase bis zu den Überresten marmorner Tempel bietet die griechische Antike einen gigantischen Schatz an Kunstgegenständen und archäologischen Highlights.
Mit diesem reich illustrierten und hervorragend geschriebenen Band liefert Richard T. Neer einen vollständigen und beeindruckenden Überblick über die griechische Kunst und Archäologie von der Bronzezeit bis zum Hellenismus. Über 2000 Jahre Entwicklung von Kunst, Stil und Architektur werden verbunden mit historischer Überlieferung, Gesellschaftsgeschichte, aber auch mit Sprache und Politik.

Mit Karten und Planzeichnungen zur Orientierung sowie aktuellen Fotografien wird der chronologisch geordnete Text untermauert und durch Themenkästen zu ausgewählten Fragestellungen komplettiert.

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Sabine Müller - Die Argeaden
« Antwort #912 am: 13.01.2019, 16:53:39 »
Die Argeaden
Geschichte Makedoniens bis zum Zeitalter Alexanders des Großen

von Sabine Müller

Alexander III., auch Alexander der Große genannt, begeistert seit jeher die Nachwelt. Ein Mann, der sein Heer bis nach Indien führte, der als der Begründer des Hellenismus gilt. Doch dass auch Alexander all dies nicht aus dem luftleeren Raum erschaffen konnte, geht dabei oft unter. Hier setzt das aktuelle Buch der Althistorikerin Sabine Müller an. „Die Argeaden“, betrachtet die Geschichte Makedoniens bis zum Zeitalter Alexander des Großen und lenkt somit das Augenmerk darauf, „dass Alexander der dritte war, der als Herrscher seiner Dynastie diesen Namen trug“. Die Argeaden, die dem Buch seinen Namen geben, sind das Herrschergeschlecht, welches Makedonien bis zu Alexander dem Großen dominierten.

Müller scheut sich nicht, aus dem zuweilen trockenen Sprachduktus eines Wissenschaftsbuches auszubrechen und so beispielsweise die prägendsten Argeaden „plakativ auf Schlagworte [zu] reduzieren“. So wird Archeloas zum „Wirtschafts- und Kultur-Manager“, Amyntas III. der „makedonische Rocky mit Nehmerqualitäten“ und Alexander II. der „Geist, den die Thessaler riefen“. Im Verlauf des Werkes wird so auch jeder Herrscher mit einem einprägsamen, charakterisierenden Titel versehen. Inwiefern die englischen Einschübe in den Titeln – „Sex and Crime? Archalaos‘ Ermordung“ – gefallen, ist sicherlich Geschmackssache. Trotzdem verliert Müller nicht den wissenschaftlichen Anspruch aus den Augen. Diese Verbindung von lebendiger Sprache und wissenschaftlichem Fundament ist eine der großen Stärken des Buches. Müller geht bei ihrem Werk, nach einem einleitenden Teil, chronologisch vor und stellt die Herrscher bis zu Alexander dem Großen vor. Dem sicherlich bekanntesten Makedonen werden dabei konsequent auch nur 28 der insgesamt 477 Seiten gewidmet. Bei jedem Regenten gelingt es Müller, dessen Taten und Untaten in den großen Kontext eines sich entwickelnden Geschlechtes zu setzen und so das übergreifende Thema in den Einzelbetrachtungen stets präsent zu halten. So stellt sie zu dem von Hatzopoulos 2011 als „panhellenic celebrity“ bezeichneten Archelaos schon einleitend fest: „Zweifelsohne sind Archelaos‘ Leistungen relevant für das Argeadenreich. Dennoch stehen sie in einer Reihe von argeadischen Verdiensten…“

Archelaos vermochte es, „das Reich erst auf ein im antiken mediterranen Mächtekonzert konkurrenzfähiges Level“ zu bringen. Doch baute er dabei, wie Müller zeigt, auf die Verdienste seines Vaters, Perdikkas II,. und seines Großvaters, Alexander I., auf. Zugleich konnte Archelaos davon profitieren, dass Athen sich gerade mit eigenen Problematiken herumschlagen musste. Die Polis hatte eine gewaltige Flotte vor Sizilien verloren und war nun unter anderem auf makedonisches Holz angewiesen. Da Archelaos dieses Holz liefern konnte, galt er in Athen bald als „verdienstvoller Mann“, so verdient, dass ihm bei einer seiner Eroberungen sogar eine athenische Flotte zur Hilfe kam. Verdient machte er sich auch für sein eigenes Reich, insbesondere in den Sektoren Kultur, Innenpolitik, Infrastruktur, Wirtschaft und Militärorganisation. Gerade als „Kulturmäzen“ tat sich Archelaos hervor, indem er unter anderem Euripides, einen der großen griechischen Dramatiker, an seinen Hof holte und eigene, makedonische Spiele ausrichten ließ. Ob Archealos‘ Leben wirklich durch einen Mord oder ein Jagdunfall endete, lässt sich hingegen kaum mehr nachvollziehen. Was sich aber nach Müller sagen lässt, ist, dass er das Heer modernisierte, die Verteidigungskraft seines Reiches verstärkte und es außenpolitisch voranbrachte. Da er es jedoch „am Ende nicht in sichere Bahnen für die Nachfolge bringen“ konnte, „entglitt es in eine Phase der Unruhen“.

Das Buch geht auch umfassend auf die durchaus schwierige Quellenlage ein und ordnet diese für den Leser en détail. Von der Ermangelung einer überlieferten zeitgenössischen makedonischen Geschichtsschreibung bis zu den Problemen der Alexander-Quellen findet sich hier eine sehr gute Aufarbeitung der komplexen Quellenlage. Dabei erläutert Müller nicht nur die explizite Problematik bei den Überlieferungen, sondern auch die generelle Schwierigkeit der Kontextualisierung. Müller verliert sich trotz der Quellenlage nicht in übermäßigen Spekulationen. Auf ein Fazit am Ende des Werkes verzichtet die Autorin und lässt das Buch mit „This is the end – die letzten Argeaden und die Herrschaft der Generäle“ stattdessen inhaltlich ausklingen. Eine numismatische Sammlung sowie ein umfassendes Literaturverzeichnis runden das Werk ab.

Müllers lesenswertes Buch dürfte in der Lage sein, einen breiten Kreis an Lesern anzusprechen und mit seinen angenehm lesbaren Texten für die Argeaden, das Geschlecht Alexanders, zu begeistern. (DAMALS.de)

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The Diaspora of Rembetiko
« Antwort #913 am: 14.01.2019, 12:41:47 »
The Diaspora of Rembetiko

Diese weltweit erste Anthologie präsentiert mit 31 Ensembles aus 13 Ländern die wichtigsten Repräsentanten des „griechischen Blues“ und gleichzeitig wie sich der Rembetiko in vielfältigen Formen rund um den Erdball verbreitet und weiterentwickelt hat.

Entstanden ist diese Musik Anfang der zwanziger Jahre in den Hafenstädten von Piräus und Thessaloniki als Hunderttausende von griechischen Flüchtlingen aus Kleinasien sich mit ihrer neuen Heimat anfreunden mussten. Mitgebracht hatten sie ihr Lebensgefühl und ihre orientalisch geprägte Musik.

In den Tekes genannten Kaschemmen wurde Haschisch geraucht und musiziert, man pflegte einen extravaganten und individualistischen Kleidungsstil.
Kein Wunder dass die Subkultur der Rembetes aneckte. Doch trotz Verbot durch die Diktaturen und späterer ideologischer Anfeindungen hat Rembetiko in verschiedensten Formen überlebt und ist unterdessen fester Bestandteil griechischer Identität.

Über Griechenland hinaus verbreitete sich der Rembetiko auch unter den Emigranten in Nordamerika, Australien und Westeuropa.
Doppel-CD-Paket, 33 Stücke, davon 9 Neu- oder vergriffene Aufnahmen, zweieinhalb Stunden Spielzeit, reich illustriertes Beiheft mit detailliertem Einführungstext und Übersetzungen der Liedtexte.

Bratsch (Bayat, Irinaki): https://www.youtube.com/watch?v=qjop9nsViQ0

Doctor (Apodimi Compania): https://www.youtube.com/watch?v=GQCJY6-kC40


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Alexandros Stefanidis - Beim Griechen
« Antwort #914 am: 15.01.2019, 14:24:15 »
Beim Griechen
Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb

von Alexandros Stefanidis

Alexandros Stefanidis erzählt die Geschichte seiner Familie, in deren Zentrum sein Vater Christoforos und das familiengeführte Restaurant „Der Grieche“ in Karlsruhe stehen. Seit 1971 spielt sich dort – im „Wohnzimmer“ der Stefanidis’ – nicht nur das Leben der sechsköpfigen Familie ab, es ist gleichzeitig eine einzigartige Bühne für deutsche Zeitgeschichte: Von der Gründerszene der Grünen bis zu absurden Situationen mit rassistischen Stammgästen, von der Zeit, als griechisches Essen fast schon ein politisches Statement war, bis zur Kapitulation vor der Döner-Welle hat die Geschichte des „Griechen“ neben todkomischen Alltagsgeschichten alle Elemente einer griechischen Tragödie.

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