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Autor Thema: Hellas Channel Lese-, Musik- und Filmtipps  (Gelesen 192527 mal)

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Erhard R Wiehn - Juden in Thessaloniki
« Antwort #30 am: 24.05.2015, 15:49:53 »
Juden in Thessaloniki
Die alte sephardische Metropole im kurzen geschichtlichen Überblick unter besonderer Berücksichtigung der Schoáh 1941-1944

von Erhard R Wiehn

Aus dem Vorwort: … Thessaloniki hatte es mir längst angetan, um einmal wenigstens eine Skizze der einzigartigen Geschichte des jüdischen Lebens dieser Stadt zu versuchen und ein wenig von ihrem Aroma zu vermitteln. Die Einladung zu einem einschlägigen Vortrag im Rahmen der Griechischen Kullurtage in Ulm im September 2001, und zwar im Zusammenhang mit "Gastland Griechenland auf der Frankfurter Buchmesse" im Oktober 2001, war der ideale Anlass zu dieser kleinen Schrift: Das Frankfurter Buchmessen-Motto "Neue Wege nach Ithaka" erfährt hier freilich eine eigene, gewissermaßen jüdische Deutung. Natürlich erscheint es beinahe sträflich, eine ca. 2300-jährige Geschichte in eine so schmale Schrift zu zwängen. Doch will diese eben gewiss auch nicht mehr sein als der Versuch einer Hommage für die alte "Mutter Israels", vor allem aber ein Zeichen des Dankes an Erika und Rolly Amariglio für ihre Freundschaft. Gerade der jüngste Konflikt um das Goethe-Institut in Athen im September 2001, Folge einer Klage um Wiedergutmachung für ein Massaker der SS im Jahre 1944 (!), zeigt ja einmal mehr, wie unbewältigt gegenwärtig bzw. gegenwärtig unbewältigt die deutsche Vergangenheit auch in Griechenland selbst 60 Jahre später noch immer ist. Nicht zuletzt und gerade gegen stets aktuelles Vergessen in Deutschland ist die vorliegende kleine Schrift 'Juden in Thessaloniki.' gedacht, gewissermaßen auch, um nicht alles einem anderen zu überlassen, wie es im denkwürdigen "Wappenspruch" der Jüdischen Gemeinde von Thessaloniki heißt: "G'tt erinnert, was Menschen vergessen."

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Anestis Nessou - Griechenland 1941 - 1944
« Antwort #31 am: 26.05.2015, 13:21:50 »
Griechenland 1941 - 1944
Osnabrücker Schriften Zur Rechtsgeschichte
von Anestis Nessou


Verlagstext: Während Namen von Orten wie Lidice, Oradour-sur-Glane und Babi Jar als Mahnmale für deutsche Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung Europas stehen, sind die in Griechenland von Wehrmachts- und SS-Verbänden begangenen Massenexekutionen nahezu unbekannt. Gleiches gilt für die weiteren Umstände der Besetzung. Die deutschen Okkupationsbehörden folgten der Direktive, sich Griechenland unter Missachtung des Völkerrechts in politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht Untertan zu machen. In seiner Studie untersucht Anestis Nessou die völkerrechtlich und rechtspolitisch bedeutsamen Sachverhalte der Besetzung. Er behandelt u.a., wie Politik und Justiz nach 1945 einen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der Besatzungsverbrechen zogen. Der Autor geht zudem ausführlich auf die Zivilklagen griechischer Opfer gegen die Bundesrepublik Deutschland ein. Ihre von der Bundesregierung stets abgelehnte Entschädigung ist eine noch heute schwelende Frage mit politischer Brisanz.

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Arn Strohmeyer - Dichter im Waffenrock
« Antwort #32 am: 26.05.2015, 15:57:15 »
Dichter im Waffenrock
Erhart Kästner in Griechenland und auf Kreta 1941 bis 1945

von Arn Strohmeyer

Der Schriftsteller Erhart Kästner (1907-1974) ist bei Griechenland-Liebhabern noch heute äußerst populär. In Rezensionen seines Werkes wird er als „Philhellene“ und „Humanist“ beschrieben. Kästner trat 1939 der NSDAP bei und meldete sich freiwillig zur Wehrmacht. 1941 erhielt er auf eigenen Wunsch von der deutschen Militärführung in Athen den Auftrag, Griechenlandbücher für die Soldaten zu schreiben. So entstanden die Werke „Griechenland“ und „Kreta“. Abgesehen von „braunen“ und rassistischen Pasagen verwundert an diesen Texten vor allem, wie hier ein deutscher Bildungsbürger im Waffenrock der Wehrmacht durch das von Hitlers Truppen verheerte Hellas zieht, von all dem Morden und den Zerstörungen scheinbar nichts mitbekommt und das Land mit seinen antiken Stätten in philhellenischer Begeisterung als Idylle des Friedens und der Schönheit schildert. Auch nach 1945 fand Kästner kein Wort des Bedauerns, kein Wort der Trauer über das unermessliche Leid, das die deutschen Besatzer den Griechen zugefügt haben. Erhart Kästner: ein Philhelle und Humanist? Arn Strohmeyer geht dem Phänomen nach, wie dieser Autor während des 2. Weltkriegs „sein“ ideales Griechenland suchen und dabei die brutale Realität des Krieges so gut wie ausblenden konnte.

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Antw:Hellas Channel Lesetipps
« Antwort #33 am: 28.05.2015, 12:16:13 »
Griechische Einladung
Erzählungen, Geheimnisse und Rezepte

von Edit Engelmann Hrsg.

Dürfen wir Sie zu einem Symposion einladen? Nein, keine Angst. Nicht zu einem wissenschaftlichen Kongress mit trockenen Vorträgen und noch langweiligeren Analysen. Vielmehr zu einem Symposion wie sie in der griechischen Antike an der Tagesordnung waren. Zum Reden, Diskutieren und Philosophieren. Unsere Autorinnen und Autoren erzählen Geschichten aus und von Griechenland. Über Liebe, Hoffnung und Glauben, über alltäglichen Konfrontationen, Begegnungen und Abschied, über das Leben in der Krise und die Träume für die Zukunft. Eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein gehören dazu, ein Mezé zum Ouzo wird garantiert, bevor Sie nach und nach Spezialitäten serviert bekommen, bis sich beinahe die Tische biegen. So wie es sich in Griechenland gehört: Essen, trinken, leben. Nach dieser Einladung sind sie ein ›Filos‹ – ein Freund geworden. Sie kennen unsere Geschichten, unsere Geheimnisse, auch unsere Rezepte. Wahrscheinlich werden Sie noch nicht alle Gerichte dieses Buches nachkochen können, aber das macht nichts. Sie haben viel Zeit. Eine richtige griechische Freundschaft ist eben viel mehr als nur ein Symposium. Sie ist nachhaltig, reich und fruchtbar. Und wenn die griechische Leidenschaft Sie erst einmal gepackt hat, dann kommen Sie so schnell von ihr nicht los. Mit der vorliegenden »Griechische Einladung« ist uns hoffentlich ein schmackhafter Einstieg gelungen, der Lust auf mehr Griechenland und Appetit auf weitere köstliche literarisch-kulinarische Genüsse macht. Die Autorinnen und Autoren wünschen alle Leserinnen und Lesern: »Jamas!« und »Kali Orexi!«

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Ellen K. Jaeckel / Peter Peter - Ziegen, Götter, Bergschönheiten
« Antwort #34 am: 31.05.2015, 14:38:22 »
Ziegen, Götter, Bergschönheiten
Rätselhaftes Kreta

von Ellen K. Jaeckel und Peter Peter

Dass Kreta wunderschöne Strände hat, ist vielen sonnenhungrigen Urlaubern bekannt. Die eigentliche Heimat der Kreter sind jedoch die Berge. Vielleicht ist die Eigenwilligkeit der stolzen Inselbewohner auch darauf zurückzuführen, denn in der spröden Umgebung herrschen oftmals raue Sitten: Nirgendwo sonst in Griechenland ist die Zahl der Waffenbesitzer so hoch wie hier. In den Hochebenen, wo in kühlen, alten Steinhäusern selbst im Sommer die Tageshitze erträglich ist, kann man auch dem Geheimnis der kretischen Langlebigkeit auf den Grund gehen. Thymian, Rosmarin, Salbei und Lorbeer bilden die Basis der so würzigen wie gesunden Bergkräuterküche, ebenso wie das Olivenöl, das aus den Früchten der uralten Bäume gewonnen wird. Ellen Katja Jaeckel und Peter Peter folgen Ariadnes Faden durch die Mythologie und erzählen von Ziegen, Göttern und Mischwesen, sie berichten von gefährlichen Schluchten, Höhlen und Abgründen und den Hippies aus noch nicht lange vergangenen Zeiten, die sich im Süden der Insel angesiedelt haben, und sie wohnen einem mehrere Tage dauernden Hochzeitsfest bei, bei dem ganze Dörfer feiern und die Tische sich unter Köstlichkeiten biegen. Streifzüge durch Griechenlands größte Insel zwischen spröden Bergen und sonnigen Stränden

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Werner van Gent / Paul Walser
« Antwort #35 am: 01.06.2015, 14:33:57 »
Zimt in der Suppe
von Werner van Gent und Paul Walser

Zwei Griechenlandkenner werfen einen genauso liebevollen wie kritischen Blick auf das Land. Mit viel Witz und Sachkenntnis erklären sie Mentalitäten, Verhaltensweisen und deren Hintergründe und vor allen Dingen, ob in der griechischen Küche jetzt Zimt verwendet wird oder nicht.
Die Neuauflage beinhaltet auch ein Kapitel zur sogenannten Griechenlandkrise.

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Ein Blick ins Buch:
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« Letzte Änderung: 05.06.2015, 15:11:06 von Hellas Channel »

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Angelika Kleinz - Griechenlands Misere im Fokus der Medien
« Antwort #36 am: 02.06.2015, 13:26:13 »
Griechenlands Misere im Fokus der Medien
Lesarten der Euro-Krise. Eine Kritik an der gesellschaftlichen Spaltung in Griechenland

Von Angelika Kleinz

Die Debatte um die griechische Schuldenkrise hat in Europa auch zum Wiederaufleben nationaler Ressentiments geführt. In Griechenland haben massive innenpolitische Verwerfungen den rasanten Aufstieg einer Splitterpartei ermöglicht, die zum Sammelbecken einer euroskeptischen Jugend werden konnte. Begünstigt wurde diese Entwicklung auch durch eine übertriebene Angst vor dem Volk, die 2011 ein Referendum über die Zukunft Griechenlands verhindert hat. In diesem Buch werden die dominierenden Lesarten der Euro-Krise dargestellt, und die teilweise hysterisch und einseitig geführte Rettungsdebatte wird kritisch hinterfragt. Außerdem wird erklärt, warum das bislang ungelöste gesellschaftliche Problem eine der Hauptursachen der griechischen Misere ist, und wie es der Ausübung der demokratischen Kontrollfunktion und damit letztlich dem Anschluss Griechenlands an die Moderne entgegenwirken konnte.

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Edit Engelmann - KRISE! KRISE! Schulden am Olymp
« Antwort #37 am: 02.06.2015, 17:53:16 »
KRISE! KRISE!
Schulden am Olymp
Tagebuch eines Frosches

von Edit Engelmann

„Wie ist das denn jetzt wirklich in Griechenland?“ „Ist es so, wie es in den Zeitungen steht?“ „Und warum wird so viel gestreikt?“ „Krísi, Krísi!“ – Griechenland in der Krise! Die Affen haben es laut durch den Medienurwald gerufen. Inzwischen hat es wirklich jeder vernommen: der reiche Bär hinter seinem Bankschreibtisch, der palavernde Wolf hinter seinem Abgeordnetenpult und der kleine Frosch, der unten in seinem Tümpel alles ausbaden muss. Die deutsche Autorinfröschin Edit Engelmann hat ihren Familientümpel selbst in Athen. Dort hat sie beobachtet, wie die Frösche unter den Bruchstrich gerutscht sind, und meint: Auch der deutsche Frosch sollte wissen, was der griechische Frosch denkt – und erleidet. Direkt. Ohne Umwege. Von Frosch zu Frosch. Darum erzählt sie in ihrem Froschtagebuch, was nicht in den Zeitungen steht. Und wie sich die Meinung des kleinen Frosches von dem unterscheidet, was die Affen auf Geheiß von Wolf und Bär durch den Urwald kreischen. Das erste Jahr der Griechenland-Krise: Verblüfft und entsetzt verfolgen die Frösche, wie Bär und Wolf ihr Tümpelbiotop auseinandernehmen und dann auch noch Reparationszahlungen von ihnen verlangen. Da sagen sie doch lieber: „Ich zahle nicht! Quaak! – Den pliróno! Quaak!“ Ein Buch über Geld, Politik und Medienmacht, mit Humoreske inszeniert und liebevoll geschrieben. Das beigefügte Froschglossar ist nicht nur ein Hilfsmittel für die Erklärung der Fremdwörter, die täglich im Bezug zur Eurokrise durch den Medienurwald gerufen werden. Es dient dem Verständnis unserer Zeit. Am Tag, an dem Sie das hier lesen …

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Lily Zografou - Die Frauen der Familie Ftenoudos
« Antwort #38 am: 05.06.2015, 15:09:51 »
Die Frauen der Familie Ftenoudos
von Lily Zografou

"Von meinen 24 Büchern hat mir dieses die meisten Schmerzen bereitet. Man könnte es als Liebesgeschichte bezeichnen, wenn nicht die unmenschliche Härte dieser patriarchischen Familie vorherrschte. Die Hauptfiguren sind Frauen, die sich verhalten wie es sich gehört, die ihr Leben an gesellschaftliche Konventionen verschwenden und keinerlei Liebesleben führen." Lily Zografou erzählt eine kretische Geschichte aus vergangener Zeit, die sich durch ihre jungen Hauptfiguren wie ein zauberhaftes Märchen entwickelt. Die Frauen der Familie Ftenoudos trotzen den harten Verhältnissen, in die man sie geboren hat, sie begegnen dem Leben auf ganz verschiedene Weise ... und warten unbeirrt auf die Liebe. Aber nur eine gibt sich ihr rückhaltslos hin. Am Ende des steinigen Weges, den man sie zu gehen zwingt, winkt ihr unerwartet die Freiheit. Zografous bekanntestes Werk ist eine Parabel über aufgezwungene Moralvorstellungen und Verbote, gegen Lüge und Selbstbetrug.

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Η πολιτική της σωτηρίας ενάντια στην τρόικα
Νίκος Κοτζιάς

Der Politik-Professor und jetzige griechische Außenminister Nikos Kotzias über die Wirtschaftskrise, die Troika und eine mögliche politische Lösung der Probleme.
Leider ist dieses sehr interessante und kluge Buch nicht in deutscher Sprache erhältlich.

Το παρόν βιβλίο του καθηγητή Πολιτικών Θεωριών Ν. Κοτζιά έχει στο επίκεντρό του τη θέση ότι η έξοδος της Ελλάδας από την οικονομική κρίση δυσκολεύεται, διότι η Πολιτική βρίσκεται μπλοκαρισμένη, υποταγμένη στα εγωιστικά συμφέροντα μειοψηφικών κοινωνικών ομάδων, της Τρόικας και του Κόμματος του Μνημονίου.
Η οικονομική κρίση απαιτεί πολιτικές λύσεις, πρωτοβουλίες και στρατηγικές. Επείγει η δημιουργία των πολιτικών προϋποθέσεων για την ενδυνάμωση μιας δημοκρατικής ριζοσπαστικής πολιτικής, καθώς και η ενίσχυση και αξιοποίηση του πολιτισμού.
Στο βιβλίο αναλύονται οι αλλαγές στον σύγχρονο κόσμο και η σημασία που αυτές έχουν για τη σωτηρία ή μη της Ελλάδας· το πώς το Μνημόνιο και οι δανειακές συμβάσεις υπονομεύουν την κυριαρχία και εθνική ανεξαρτησία της Ελλάδας. Αναδεικνύονται οι εναλλακτικές πολιτικές, αλλά και οι υπαρκτές δυνατότητες ενεργητικής διαπραγμάτευσης. Αποκρούονται οι θέσεις του Νέου Ραγιαδισμού, κρατώντας ταυτόχρονα μια γραμμή ρεαλισμού, μακριά από άγονες φωνές και μεγαλοστομίες. Αποδεικνύεται ότι δεν υπάρχουν μονόδρομοι για την Ελλάδα.
Ο συγγραφέας αναλύει τη θέση του γιατί κινδυνεύει η χώρα να απολέσει τις δημοκρατικές και κοινωνικές κατακτήσεις της. Προτείνει ειδικά μέτρα ενίσχυσης της δημοκρατίας ενάντια στο φεουδαρχικού τύπου κυρίαρχο σύστημα. Αξιολογεί τα κόμματα, τις κυβερνητικές στρατηγικές, το κίνημα των Αγανακτισμένων και την Αριστερά. Διατυπώνει προτάσεις για τη συγκρότηση ενός μεγάλου αντιμνημονιακού μετώπου. Για αυτό το μέτωπο προτείνει αλλαγές στο πολιτικό σύστημα, καθώς και σειρά θεμελιακών στόχων ενταγμένων σε μια στρατηγική σωτηρίας και αναγέννησης της Ελλάδας.

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« Letzte Änderung: 07.06.2015, 16:06:11 von Hellas Channel »

Offline Nikos

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« Antwort #40 am: 06.06.2015, 14:42:29 »
...nicht in deutscher Sprache ...

Das ist sicher so gewollt !!!
"Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
"Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben."
(H. C. Andersen)

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Antw:Hellas Channel Lesetipps
« Antwort #41 am: 07.06.2015, 16:08:54 »
Mythos Matala / The Myth of Matala
Ein Fotoband aus den 60ern und 70ern

von Arn Strohmeyer Hrsg.

Die Hippie-Bewegung als friedfertige Rebellion der Jugend ist in den 60er Jahren in den westlichen Gesellschaften entstanden. Langhaarig und farbenfroh gekleidet, protestierten ihre Anhänger gegen die ihrer Meinung nach spießige und sinnentleerte, einzig auf Wohlstand und Konsum ausgerichtete Kultur ihrer Eltern. Ihre von gesellschaftlichen Zwängen und Tabus freie Lebensauffassung wurde von der älteren Generation oft als Provokation empfunden. Tatsächlich waren die Blumenkinder auf der Suche nach einer humaneren Lebensweise, nach Harmonie mit der Welt und mit sich selbst. Matala an der Südküste von Kreta war ein Zentrum der Bewegung.
Der Fotoband Mythos Matala fängt in Bild und Text ein, wie Jugendliche aus aller Welt in den Höhlen an der malerischen Bucht von Matala damals nach ihren Vorstellungen und nach ihrer Devise love & peace ein einfaches und glückliches Leben zu führen versuchten.

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Vassilis Vassilikos - Das letzte Adieu
« Antwort #42 am: 08.06.2015, 12:59:21 »
Das letzte Adieu
von Vassilis Vassilikos

Bekannt wurde Vassilis Vassilikos durch seinen Roman „Z“, der literarischen Vorlage zu Costa Cravas‘ gleichnamigem Film.

Die Kettenerzählung „Das letzte Adieu“ erschien 2009, 30 Jahre nach der griechischen Erstveröffentlichung, in einer Übersetzung von Kyro Ponte erstmals in deutscher Sprache.

Verlagstext: Du kamst an jenem letzten Mittag und legtest dich auf meine Beine, ruhig, ohne jeglichen Verdruss, so sanft. Du sagtest mir lautlos das letzte Adieu. Du nahmst mit deinem Körper Abschied von mir. Nur dass ich es damals nicht begriff. Du schliefst ein wenig ein, auf der entgegengesetzten Seite deines Herzens. Das war unsere letzte Umarmung. Das letzte Mal, dass sich unsere Körper berührten. Du sagtest nichts. Du nahmst Abschied von mir auf deine Art, so liebenswürdig, so hinreißend. Deine Vernunft erfasste die Todesbotschaft nicht, um sie mir anzuvertrauen. Aber dir gefielen sowieso keine pathetischen Gesten. Ein tiefes Dankeschön sagte mir dein Körper, der zwanzig Jahre lang keine andere Wiege als die meiner Arme kannte.

Besprechung auf „Griechenland erleben“
https://goo.gl/1jgoXd

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Eleni Torossi - Als ich dir zeigte, wie die Welt klingt
« Antwort #43 am: 11.06.2015, 18:27:31 »
Als ich dir zeigte, wie die Welt klingt
von Eleni Torossi

"Meine Mutter war anders als andere Mütter. In ihren Ohren waren weiße Knoten." Wie fühlt es sich für ein Kind an, seiner gehörlosen Mutter zu erklären, was um sie beide herum passiert? Davon erzählt Eleni Torossi in ihrem Roman, der auch eine Reise ins Ungewisse beschreibt, von Athen nach München. Mit poetischem Ernst und lakonischem Witz führt die Autorin in eine unbekannte Welt, die geprägt ist von intimen Gesten und einer zärtlichen Geheimsprache.

Klappentext: Augen, Lippen, Hände damit verständigen sich ein kleines Mädchen und seine schöne, elegante Mutter. Es ist eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Beziehung. Nachdem der Vater, womöglich wegen eines vergifteten Baklavas, das Weite gesucht hat, beschließen die beiden Frauen, in eine fremde Zukunft aufzubrechen. Denn im Athen der 1960er Jahre, das unter der Militärdiktatur leidet, gibt es nicht viel zu verlieren. Zehn prächtige, von der Mutter eigenhändig angefertigte Hüte sind der Preis für die zwei Pässe. In München angekommen, sehen sich die wagemutigen Frauen mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Wohnung, Job, Aufenthaltsgenehmigung egal, um was es sich handelt, die Tochter muss dolmetschen. Sie ist die Hüterin ihrer Mutter, die ihrerseits doch die Tochter beschützen will. Abhängigkeit, Ängste, Schuldgefühle und dabei immer eine große Liebe verbinden die beiden. Caruso, der griechische Freund der Tochter, steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Als die Mutter eine Arbeit als Küchenhilfe in einem Café findet, öffnen sich auch für sie neue Türen denn manche Menschen brauchen nicht viele Worte, um ihre Liebe zu zeigen ... Ein bewegender Roman, der auch zum Nachdenken anregt, mit welchen Sinnen wir die Welt erfassen.

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« Antwort #44 am: 12.06.2015, 17:19:55 »
Die Wehrmacht in Griechenland - und Ihre Kinder
von Kerstin Muth

Dr. Kerstin Muth, Historikerin und Psychologin, widmet sich dem Schicksal der Kinder von Wehrmachtssoldaten in den ehemals von den Deutschen besetzten Gebieten.
Nach Schätzungen sind es 1-2 Millionen, die vielfach bis heute als „Deutschenbastarde“ diskriminiert werden. Zugleich wird die Problematik der Wehrmachtskinder sowohl in Deutschland als auch in den ehemals okkupierten Gebieten stark tabuisiert, wie es auch in hohem Maße in Griechenland geschieht.
Die mit Griechinnen gezeugten Kinder haben bis heute mehr oder weniger geschwiegen. Doch mit zunehmendem Alter, mit mehr Zeit, Ruhe und Abstand bricht sich oft lange Verdrängtes wieder Bahn ins Bewusstsein. Dann kann Reden befreien und mit dem eigenen Schicksal versöhnen.
Auf der Grundlage von Interviews mit Kindern deutscher Soldaten in Griechenland wird deren biographischer Alltag betrachtet; eingebettet in die jeweiligen historischen Umstände, werden Fragen neu gestellt und Antworten gesucht.

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