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Autor Thema: Hellas Channel Lese-, Musik- und Filmtipps  (Gelesen 208844 mal)

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Antw:Hellas Channel Lesetipps
« Antwort #15 am: 09.05.2015, 12:48:27 »
So ging Griechenland Pleite
Die Geschichte einer Staatsschuldenkrise

von Matthew Lynn

Verlagstext: Matthew Lynn beschreibt unterhaltsam und packend, wie sich Griechenland nach seinem Beitritt zum Euroraum im Jahre 2001 "auf Pump" Wohlstand erwirtschaftete und wie diese Blase plötzlich platzte. Er zeigt, welche Auswirkungen dies nicht nur auf die griechische Wirtschaft sondern auf die gesamte Volkswirtschaft im Euro-Raum und vielleicht auf das gesamte globale Finanzsystem hatte und hat.
Bei der Rettung Griechenlands und des Euros wurde nicht nur die "Bailout-Klausel", nach der kein Land für ein anderes haften solle, missachtet und ein Rettungspaket in einer Höhe von 110 Milliarden Euro geschnürt. Auch die Prinzipien der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden bewusst missachtet.
Matthew Lynn beschreibt, wie Deutschland maßgeblich an der Rettung mitwirkte und mit einem Beitrag in Höhe von 23,4 Milliarden Euro nun den größten Anteil am Rettungspaket für Griechenland trägt, dem ein noch größeres Paket zur Rettung des Euro in Höhe von 750 Milliarden Euro folgte.
Matthew Lynn wirft aber auch einen Blick auf die Situation der anderen PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland und Spanien).

Rezension in P. T. Magazin
http://www.pt-magazin.de/newsartikel/article/die-pleite-eines-staates.html

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Egbert Scheunemann - Rebellen auf Kreta
« Antwort #16 am: 10.05.2015, 16:27:25 »
Rebellen auf Kreta
Eine ungewöhnliche Reise durch Kretas Geschichte, Sprache und Landschaften. Ein Buch über Freundschaft, wildes Denken und wundersame Erlebnisse
Von Egbert Scheunemann

Ein unterhaltsamer und informativer Mix aus Geschichts- und Reiseliteratur, Landschaftsbeschreibung und Sprachführer,

Verlagstext: Der längste politische Freiheitskampf aller Zeiten fand auf Kreta statt. Die Kreter kämpften gegen die Mykener und Dorer, gegen die Araber und Venezianer, gegen die Türken und Ägypter und im Zweiten Weltkrieg gegen die deutschen faschistischen Besatzer - und kretische Rebellen kämpften an vorderster Front gegen die Diktatur der griechischen Obristen 1967-1974. Unbändiger Freiheitswille ist vielen Kretern ebenso eingeschrieben wie ein gesunder Hang zu solidem Alltagschaos. Wenn Sie wissen wollen, warum ausgerechnet furchtlose kretische Freiheitskämpfer dem Diminutiv, also der Sprachverniedlichung frönen in einem Ausmaß, dass schwäbische Häuslebauer vor Neid erblassen, was kretische wandernde Mönche mit der Relativitätstheorie zu tun haben, was es mit der Thermodynamik des Frühstückskaffees auf sich hat oder warum sich in einem kleinen kretischen Dorf ein Club skeptischer Rationalisten gegen die düsteren Mächte der Esoterik und des Neoliberalismus gegründet hat - dann sollten Sie dieses Buch endlich kaufen und lesen! Nachtrag zur 3. Auflage 2014: Mit – unter anderem – einem neuen Kapitel über die katastrophalen Folgen der geisteskranken neoliberalen Kaputtsparpolitik 2008-2014

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Carmen-Francesca Banciu - Leichter Wind im Paradies
« Antwort #17 am: 11.05.2015, 15:58:50 »
Leichter Wind im Paradies
von Carmen-Francesca Banciu

Verlagstext: Für einen Sommer kehrt die Erzählerin Berlin und seinem hektischen Großstadtrhythmus den Rücken, um in der Abgeschiedenheit eines griechischen Bergdorfes Kraft zu schöpfen und wieder zu sich zu kommen. Die erste Zeit verbringt sie schweigend auf der Terrasse. Einer Terrasse am Hang, mit Blick über die Weite des Meeres. Sie lebt umgeben von Insekten und anderen Tieren, die zu ihren Freunden werden. Sie nimmt sich Zeit, Veränderungen des Lichts, Verwandlungen des Meeres, Verborgenes sowie das Nichtoffensichtliche ihrer Umgebung und das Leuchten des Unscheinbaren wahrzunehmen. Erst nach Tagen verspürt sie den Wunsch, wieder Menschen zu treffen und begibt sich auf Reisen außerhalb des Kosmos ihrer Terrasse. Per Anhalter fährt sie jeden Tag in den Ort am Meer. Kurze Begegnungen unterwegs, das Beobachten der Menschen am Strand und die Betrachtung des Naturschauspiels offenbaren ihr die Verbundenheit aller Wesen untereinander in der Natur. Parallel zu den menschlichen Begegnungen spielen sich im Mikrokosmos der Insekten, Käfer und kleinen Tiere Dramen ab, wie Szenen aus der griechischen Mythologie. In diesem Buch geht es um das filigrane Erzählen der kleinen Welt, in der sich die große widerspiegelt.

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Rezension auf literaturkritik.de
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20633

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Gerhard Trumler - Athos: Heiliger Berg - Berg der Heiligen
« Antwort #18 am: 12.05.2015, 18:31:29 »
Athos
Heiliger Berg - Berg der Heiligen

von Gerhard Trumler

Verlagstext: Während sich unsere Kirchen leeren, suchen immer mehr Menschen die Stille und Zeitlosigkeit der Klöster. Einer der meditativsten Orte liegt auf der östlichen Landzunge der griechischen Halbinsel Chalkidiki: Hier erhebt sich der Berg Athos 2000 Meter über die Ägäis: Aghion Oros, der Heilige Berg der Orthodoxie. Bis heute hat er nichts von seiner geheimnisvollen Anziehungskraft und Mystik eingebüßt. – Seit über einem Jahrtausend existiert auf dem Berg Athos eine Mönchs­gemeinschaft verschiedenster Nationalitäten, die die kultische Tradition des alten Byzanz ungebrochen bewahren konnte – ein einzigartiges Phänomen in unserer modernen Zivilisation. Vielleicht war Gerhard Trumler der letzte, der mit seiner Kamera einen Blick in die Heiligtümer des Klosterstaates werfen durfte. In diesem prachtvollen Fotoband mit einem Text von Heinz Nußbaumer zeigt er atmosphärisch dicht und stilistisch meisterhaft diese einzigartige spirituelle Welt.

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Gisbert Haefs - Alexander
« Antwort #19 am: 14.05.2015, 11:29:13 »
Alexander
von Gisbert Haefs

Die beiden Alexanderromane von Gisbert Haefs gehören zu den wenigen historischen Romanen, die man mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Verlagstext: Er war der mächtigste Herrscher seiner Zeit: Mit seinem ersten Alexander-Roman schildert Gisbert Haefs die frühen Jahre im Leben Alexanders des Großen auf dem Weg zu Ruhm und Heldentum. Auf faszinierende Weise werden in diesem farbenprächtigen Romanepos die schillernden Figuren der Antike wieder lebendig.

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Gisbert Haefs - Alexander in Asien
« Antwort #20 am: 14.05.2015, 11:30:45 »
Alexander in Asien
von Gisbert Haefs

Die beiden Alexanderromane von Gisbert Haefs gehören zu den wenigen historischen Romanen, die man mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Verlagstext: Alexander der Große gilt als der mächtigste Heerführer aller Zeiten und fasziniert uns bis heute. Mit seinen monumentalen Alexander-Romanen setzt Gisbert Haefs dieser legendären, rätselhaften Gestalt ein Denkmal, das seinesgleichen sucht. Der zweite Band des großen Epos' erzählt Alexanders Perser-Feldzüge, die angetrieben sind von seiner Vision, Asien zu erobern und damit ein Weltreich zu errichten. In faszinierenden Bildern entwirft Haefs ein mitreißendes Panorama voller Schlachten und Intrigen, das die Antike wieder zum Leben erweckt.

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Versöhnung ohne Wahrheit?: Deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland im Zweiten Weltkrieg
Beiträge einer Tagung am 27.-28. Oktober 2000 in der Evangelischen Akademie Bad Boll
von Karl Giebeler Hrsg., Heinz A. Richter Hrsg., Reinhard Stupperich Hrsg.

Verlagstext: Es gehört zu den Merkwürdigkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte, dass den Verbrechen von Wehrmacht und SS während des 2. Weltkrieges im besetzten Griechenland in der juristischen und politischen Aufarbeitung der NS-Diktatur bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde und sie auch kaum ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gedrungen ist. Um dem entgegenzuwirken und zumindest die historische Erforschung dieser in deutschem Namen begangenen Untaten zu fördern, wurde unter Mitarbeit der Vereinigung „Gegen Vergessen - für Demokratie“ eine Tagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll durchgeführt, deren Beiträge diese Problematik generell und exemplarisch beleuchten. Aus dem Inhalt: A. Geisel und H.-J. Vogel, Einführungsvorträge - H. A. Richter, Griechenland im 2. Weltkrieg - W. Dreßen, Deutsche Sühnemaßnahmen und Vergeltungsaktionen in Griechenland im Spiegel der deutschen Strafverfolgung - D. Begemann, Tatort Distomo - S. Perels, Justiz und Staatsverbrechen - S.-S. Spiliotis, Der Fall Merten und die deutsch-griechische „Aufarbeitung „ der Besatzungsherrschaft - B.P. Mathiopoulos, Die noch offenen Fragen aus der Besatzungszeit Griechenlands - S. Skarpelis-Sperk, Last - Verantwortung - Versöhnung. Politische Perspektiven für das zukünftige Verhältnis Deutschlands zu Griechenland.

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Griechenland blüht
Eine Odyssee durch das andere Griechenland

von Fabian Eder

Verlagstext: Beim Wort Griechenland sind die ersten Assoziationen heute Krise, Schulden und Staatsbankrott. Die mediale Berichterstattung konzentriert sich auf Politik und Wirtschaft. Aber wie geht es den Menschen vor Ort? Wie leben sie? Wie hat sich ihr Alltag durch die Krise verändert? Um diese Fragen zu beantworten, hat sich Fabian Eder auf die Reise durch "Hellas" begeben und Menschen wie dich und mich getroffen. Er hat sie zu ihrem Alltag, ihren Sorgen und Wünschen befragt und dabei festgestellt: Neben der Krise gibt es natürlich immer noch das ganz normale Leben. So wurde bei seinen Treffen mit den Einheimischen nicht nur angeregt diskutiert, sondern auch begeistert gekocht. Neben wunderbaren Geschichten enthält Fabian Eders Buch daher auch die Lieblingsrezepte seiner ­Gesprächspartner. Fabian Eders Film-Dokumentation Griechenland blüht wurde beim Forum Alpbach, auf 3sat und im ORF gezeigt. In Buchform gestaltet er eine Hommage an eines der beliebtesten Reiseziele: an seine herzlichen und gastfreund­lichen Bewohner, seine Küche und seine unvergleichlichen Landschaften. Gleichzeitig gibt es authentische Einblicke in das Griechenland zur Zeit der Krise.

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« Letzte Änderung: 30.05.2015, 15:43:05 von Hellas Channel »

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Patrick Leigh Fermor - Rumeli
« Antwort #23 am: 18.05.2015, 19:58:32 »
Rumeli
Reisen in Nordgriechenland

von Patrick Leigh Fermor

Verlagstext:
Auf der Suche nach Byrons Schuhen
Auf einer Landkarte des heutigen Griechenland sucht man Rumeli vergebens. Vor Jahrhunderten bezeichnete man damit den Norden des Landes, vom Bosporus bis zur Adria und von Makedonien bis zum Golf von Korinth. Verführt von der Fremdartigkeit und Schönheit des Namens »Rumeli« bereist Patrick Leigh Fermor diesen Landstrich.Seine Wanderungen in Griechenlands Norden führen ihn unter faszinierende Sarakatsanen, zum Kloster von Meteora und nach Messolonghi, wo er sich auf die Suche nach Byrons Schuhen begibt. Als er sie tatsächlich findet, erwartet ihn – wie so oft auf seinen Wegen – eine große Überraschung.

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Robert von Ranke-Graves - Griechische Mythologie
« Antwort #24 am: 21.05.2015, 14:53:32 »
Griechische Mythologie
Quellen und Deutung

von Robert von Ranke-Graves

Verlagstext: Von dem pelasgischen Schöpfungsmythos bis zur Heimekehr des Odysseus handeln die 171 Kapitel der „Griechischen Mythologie“, jener „erzählerischen Kurzschrift kultischer Spiele, wie sie bei öffentlichen Festen aufgeführt wurden“ so Robert von Ranke-Graves’ Definition des „echten Mythos“. Sein 1955 in England erschienenes, 1960 erstmals bei Rowohlt herausgekommenes Standardwerk sammelt die verstreuten Elemente jeder einzelnen Mythe in einer harmonischen Erzählung, unterstützt diese durch weniger bekannte Variationen in ihrer Bedeutung (mit Anmerkungen und Quellenangaben) und beantwortet die auftauchenden Fragen in anthropologischen und historischen Begriffen (Interpretation). Genealogische Tafeln und das Namenregister erleichtern dabei die Orientierung, die ergänzten Literaturhinweise regen zur Weiterbeschäftigung an – auf der Suche nach uns selbst, die im griechischen Mythos auf eine faszinierende Weise bereits vorgezeichnet ist.

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Paul B. Kleiser Hrsg. - Griechenland im Würgegriff
« Antwort #25 am: 23.05.2015, 13:24:38 »
Griechenland im Würgegriff
Ein Land der EU-Peripherie wird zugerichtet

von Paul B. Kleiser Hrsg.

Schon etwas älter (2013), aber immer noch aktuell

Verlagstext: Seit einiger Zeit steht Griechenland am Rande der Staatspleite, und dies trotz einer brutalen Sparpolitik, die die Einkommen der abhängig Beschäftigten um mehr als 30 Prozent reduziert hat. Gleichzeitig hat die Arbeitslosigkeit alle Rekorde gebrochen, Armut und Elend breiten sich aus. Das Land steht unter der Kuratel der „Troika“ aus IWF, EZB und Europäischer Kommission; seine Finanzen werden von „Spezialisten“ aus verschiedenen EU-Ländern überwacht. Das Buch untersucht die historischen Besonderheiten eines Landes der europäischen Peripherie, vor allem die Nachwirkungen von tausend Jahren Byzanz und 400 Jahren osmanischer Herrschaft. Es berichtet von den Verbrechen der deutschen Wehrmacht und den langjährigen Folgen des von der Linken verlorenen Bürgerkriegs. Die Rolle der mächtigen Reeder und der Banker Griechenlands wird herausgearbeitet. Es analysiert den krisenbedingten Aufstieg der neofaschistischen „Goldenen Morgenröte“. Und es gibt einen Überblick über die Ansätze und Versuche der Gegenwehr gegen die Massenverarmung und der Selbstorganisation, vor allem im Bereich der Lebensmittelversorgung und im daniederliegenden Gesundheitswesen. Mit Beiträgen von Georgia Bekridaki, Paul B. Kleiser, Martin Klingner und Jan Krüger, Paul Michel, Panos Petrou, Dimitris Psarras, Nadja Rakowitz, Karl Heinz Roth, Christos Sideris und Charles-André Udry.

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Erhard R Wiehn - Juden in Thessaloniki
« Antwort #26 am: 24.05.2015, 15:49:53 »
Juden in Thessaloniki
Die alte sephardische Metropole im kurzen geschichtlichen Überblick unter besonderer Berücksichtigung der Schoáh 1941-1944

von Erhard R Wiehn

Aus dem Vorwort: … Thessaloniki hatte es mir längst angetan, um einmal wenigstens eine Skizze der einzigartigen Geschichte des jüdischen Lebens dieser Stadt zu versuchen und ein wenig von ihrem Aroma zu vermitteln. Die Einladung zu einem einschlägigen Vortrag im Rahmen der Griechischen Kullurtage in Ulm im September 2001, und zwar im Zusammenhang mit "Gastland Griechenland auf der Frankfurter Buchmesse" im Oktober 2001, war der ideale Anlass zu dieser kleinen Schrift: Das Frankfurter Buchmessen-Motto "Neue Wege nach Ithaka" erfährt hier freilich eine eigene, gewissermaßen jüdische Deutung. Natürlich erscheint es beinahe sträflich, eine ca. 2300-jährige Geschichte in eine so schmale Schrift zu zwängen. Doch will diese eben gewiss auch nicht mehr sein als der Versuch einer Hommage für die alte "Mutter Israels", vor allem aber ein Zeichen des Dankes an Erika und Rolly Amariglio für ihre Freundschaft. Gerade der jüngste Konflikt um das Goethe-Institut in Athen im September 2001, Folge einer Klage um Wiedergutmachung für ein Massaker der SS im Jahre 1944 (!), zeigt ja einmal mehr, wie unbewältigt gegenwärtig bzw. gegenwärtig unbewältigt die deutsche Vergangenheit auch in Griechenland selbst 60 Jahre später noch immer ist. Nicht zuletzt und gerade gegen stets aktuelles Vergessen in Deutschland ist die vorliegende kleine Schrift 'Juden in Thessaloniki.' gedacht, gewissermaßen auch, um nicht alles einem anderen zu überlassen, wie es im denkwürdigen "Wappenspruch" der Jüdischen Gemeinde von Thessaloniki heißt: "G'tt erinnert, was Menschen vergessen."

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Anestis Nessou - Griechenland 1941 - 1944
« Antwort #27 am: 26.05.2015, 13:21:50 »
Griechenland 1941 - 1944
Osnabrücker Schriften Zur Rechtsgeschichte
von Anestis Nessou


Verlagstext: Während Namen von Orten wie Lidice, Oradour-sur-Glane und Babi Jar als Mahnmale für deutsche Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung Europas stehen, sind die in Griechenland von Wehrmachts- und SS-Verbänden begangenen Massenexekutionen nahezu unbekannt. Gleiches gilt für die weiteren Umstände der Besetzung. Die deutschen Okkupationsbehörden folgten der Direktive, sich Griechenland unter Missachtung des Völkerrechts in politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht Untertan zu machen. In seiner Studie untersucht Anestis Nessou die völkerrechtlich und rechtspolitisch bedeutsamen Sachverhalte der Besetzung. Er behandelt u.a., wie Politik und Justiz nach 1945 einen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der Besatzungsverbrechen zogen. Der Autor geht zudem ausführlich auf die Zivilklagen griechischer Opfer gegen die Bundesrepublik Deutschland ein. Ihre von der Bundesregierung stets abgelehnte Entschädigung ist eine noch heute schwelende Frage mit politischer Brisanz.

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Arn Strohmeyer - Dichter im Waffenrock
« Antwort #28 am: 26.05.2015, 15:57:15 »
Dichter im Waffenrock
Erhart Kästner in Griechenland und auf Kreta 1941 bis 1945

von Arn Strohmeyer

Der Schriftsteller Erhart Kästner (1907-1974) ist bei Griechenland-Liebhabern noch heute äußerst populär. In Rezensionen seines Werkes wird er als „Philhellene“ und „Humanist“ beschrieben. Kästner trat 1939 der NSDAP bei und meldete sich freiwillig zur Wehrmacht. 1941 erhielt er auf eigenen Wunsch von der deutschen Militärführung in Athen den Auftrag, Griechenlandbücher für die Soldaten zu schreiben. So entstanden die Werke „Griechenland“ und „Kreta“. Abgesehen von „braunen“ und rassistischen Pasagen verwundert an diesen Texten vor allem, wie hier ein deutscher Bildungsbürger im Waffenrock der Wehrmacht durch das von Hitlers Truppen verheerte Hellas zieht, von all dem Morden und den Zerstörungen scheinbar nichts mitbekommt und das Land mit seinen antiken Stätten in philhellenischer Begeisterung als Idylle des Friedens und der Schönheit schildert. Auch nach 1945 fand Kästner kein Wort des Bedauerns, kein Wort der Trauer über das unermessliche Leid, das die deutschen Besatzer den Griechen zugefügt haben. Erhart Kästner: ein Philhelle und Humanist? Arn Strohmeyer geht dem Phänomen nach, wie dieser Autor während des 2. Weltkriegs „sein“ ideales Griechenland suchen und dabei die brutale Realität des Krieges so gut wie ausblenden konnte.

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Antw:Hellas Channel Lesetipps
« Antwort #29 am: 28.05.2015, 12:16:13 »
Griechische Einladung
Erzählungen, Geheimnisse und Rezepte

von Edit Engelmann Hrsg.

Dürfen wir Sie zu einem Symposion einladen? Nein, keine Angst. Nicht zu einem wissenschaftlichen Kongress mit trockenen Vorträgen und noch langweiligeren Analysen. Vielmehr zu einem Symposion wie sie in der griechischen Antike an der Tagesordnung waren. Zum Reden, Diskutieren und Philosophieren. Unsere Autorinnen und Autoren erzählen Geschichten aus und von Griechenland. Über Liebe, Hoffnung und Glauben, über alltäglichen Konfrontationen, Begegnungen und Abschied, über das Leben in der Krise und die Träume für die Zukunft. Eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein gehören dazu, ein Mezé zum Ouzo wird garantiert, bevor Sie nach und nach Spezialitäten serviert bekommen, bis sich beinahe die Tische biegen. So wie es sich in Griechenland gehört: Essen, trinken, leben. Nach dieser Einladung sind sie ein ›Filos‹ – ein Freund geworden. Sie kennen unsere Geschichten, unsere Geheimnisse, auch unsere Rezepte. Wahrscheinlich werden Sie noch nicht alle Gerichte dieses Buches nachkochen können, aber das macht nichts. Sie haben viel Zeit. Eine richtige griechische Freundschaft ist eben viel mehr als nur ein Symposium. Sie ist nachhaltig, reich und fruchtbar. Und wenn die griechische Leidenschaft Sie erst einmal gepackt hat, dann kommen Sie so schnell von ihr nicht los. Mit der vorliegenden »Griechische Einladung« ist uns hoffentlich ein schmackhafter Einstieg gelungen, der Lust auf mehr Griechenland und Appetit auf weitere köstliche literarisch-kulinarische Genüsse macht. Die Autorinnen und Autoren wünschen alle Leserinnen und Lesern: »Jamas!« und »Kali Orexi!«

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