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  • #1 von Heinz am 29 Mar 2016
  • Da wurde doch heute in der Facebook-Gruppe dieses Forums ein Buch erwähnt.

    "Der Öleusweg, oder wie ich auf Kreta Gott fand"

    lautete der Titel.

    Da ansonsten keine Angaben zu dem Buch gemacht wurden, habe ich ein wenig im Netz gesucht und fand dort tatäschlich eine Rezension aus dem Jahr 2008:
     
    http://www.vonkracht.de/kreta/texte/kienesberger1.html

    Die Rezession beginnt mit folgendem Absatz:
    "Ich muss gestehen: von mir aus hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen, denn der Titel ließ mich das Schlimmste befürchten: Irgendeine obskure Erbauungs- oder Bekehrungsliteratur. Nun hatte aber der Autor einen netten Eintrag in meinem Gästebuch hinterlassen, und der Verlag stellte ein Rezensionsexemplar zur Verfügung - nun denn in Gottes Namen!"

    Klang ja ganz interessant und ich dachte, ich schau mal, ob ich noch eine andere Rezension finde.
    Und siehe da, direkt darunter zeigt mir die gute alte Tante Google eine Rezension von Radio Kreta aus dem Jahr 2011 an

    http://radio-kreta.de/buchtipp-der-oleusweg-oder-wie-ich-auf-kreta-gott-fand/

    Dasss diese Rezension von Jörg mit folgendem Absatz anfängt ist sicherlich reiner Zufall:

    “Ich muss gestehen: von mir aus hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen, denn der Titel ließ mich das Schlimmste befürchten: Irgendeine obskure Erbauungs- oder Bekehrungsliteratur. Nun hatte aber der Autor einen netten Eintrag in meinem Gästebuch hinterlassen, und der Verlag stellte ein Rezensionsexemplar zur Verfügung – nun denn in Gottes Namen!"

    Wie blöd und dreist ist eigentlich jemand, der so offensichtlich und nachweisbar kopiert?
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