von Mario am Dienstag 12. Januar 2010, 11:41
Nun, jpg-Bilder benutzen einen Algorithmus zur Datenkompression, der verlustbehaftet ist, wodurch kleinere Dateigrößen erreicht werden können.
Die Kompression passiert sehr vereinfacht beschrieben so ähnlich, dass Bildpunkte mit gleichen oder ähnlichen Farben zusammengefasst werden und nicht mehr die Daten eines jeden einzelnen Punktes abgespeichert werden, sondern nur noch gesagt wird, die Punkte 20-30 sind gleich und haben den Wert xyz. Je nach eingestellter Qualität ist es nun so, dass nicht nur absolut gleiche Punkte, sondern auch ähnliche Punkte und größere Flächen vom Algorithmus als gleich eingestuft werden.
Und so passiert es dann, wenn eine eher schlechte Qualität (die man im Bildbearbeitungsprogramm einstellen kann) gewählt wird, um sehr kleine Dateien zu erhalten, dass feinere Bildinformationen oder ähnliche Farben "glattgebügelt" werden, wie in diesem Fall. Besonders schlimm ist es, wenn solche jpg-Dateien dann nochmal als jpg-Datei bearbeitet und erneut gespeichert werden. Die Probleme potenzieren sich dann.
Wie gesagt, sehr vereinfacht und jeder mitlesende Informatiker erschlägt mich nun vermutlich für diese Darstellung...
Genereller Tipp: Original-Bilddateien immer in einem verlustfreien Format speichern.
Grüße
Mario